Das eigenwillige Gebäude in der Oberpfalz gefällt den Lesern der Deutschen Handwerks Zeitung am besten unter den 30 Objekten, die für den Wettbewerb "geplant und ausgeführt" nominiert waren. Dafür ist es auf der Internationalen Handwerksmesse mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.
Ulrich Steudel
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© Foto: GHM, Andreas RitterPublikumspreis: DHZ-Chefredakteur Burkhard Riering, Bauherr Thomas Jaeger sowie Kristina Binder, Nina und Stephan Fabi vom Architekturbüro Fabi (v.li.). -
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© Foto: SchuhmannLeser-Preis vergeben
Ein Atelier-Haus aus der Oberpfalz ist auf der Internationalen Handwerkmesse mit dem Leserpreis zum Wettbewerb "geplant+ausgeführt" ausgezeichnet worden. Das Neubau Atelierhaus in Wenzenbach ist wie ein Archetyp, bestehend aus zwei Gebäudevolumina: ein homogener, schwarzer Satteldachbaukörper, gedreht, auskragend auf einer weißen Flachdachkiste liegend. Die Körper öffnen sich jeweils einmal gezielt zum Naturraum Wald.Planung: fabi Architekten | Regensburg, München
Ausführung: French Connection GmbH | Wenzenbach, Deutschland
Das Atelier-Haus hatte mit 101 von knapp 1000 Stimmen am Ende des Online-Votings die größte Resonanz auf sich gezogen. Mit 91 Stimmen folgte das "Haus G" in Radaun bei Wien auf Platz zwei vor dem Sommer-Gästehaus in Weidingen/Eifel, das 88 Stimmen bekam.
Auf den ersten Blick verwirrt der Neubau des Atelier-Hauses "schwarz auf weiß" den Betrachter durch seinen dunklen, abstoßend wirkenden Satteldachbaukörper, der - ohne Fenster zur Straßenseite - wie ein mysteriöser Fremdkörper in der Landschaft zu stehen scheint. Ändert sich der Blickwinkel, kommt ein weißes, zur Natur hin sich mit großen Glasflächen öffnendes Untergeschoss zum Vorschein. Ober- und Untergeschoss wurden zueinander versetzt in den Hang unterhalb von Schloss Schönberg in Wenzenbach gebaut.
Ein Haus wie ein Archetyp, urteilt die Fachjury des Wettbewerbes. Das ungewöhnliche Konzept hat auch die Leserinnen und Leser der Deutschen Handwerks Zeitung beeindruckt. Verantwortlich für die Planung war das Architekturbüro von Stephan Fabi in Regensburg, auf Handwerkerseite wird die Firma French Connection ausgezeichnet, deren Geschäftsführer Thomas Jäger gleichzeitig Bauherr ist.
Hauptpreis der Jury für Haus 35_5, Wohnhaus "Materna"

Haus 35_5 Wohnhaus Materna, Fürstenzell
Dieses Grundstück ist nicht bebaubar, hieß es. Den Bauherrn gefiel diese Baulücke und diese verlangte nach einem besonderen Wohnhaus. Ein 35 Meter langer und bis zu 5 Meter schmaler eingeschossiger Flachdachbau mit Blick in Richtung Felder.
Eines der Ziele: Eine lebendig wirkende klar strukturierte Fassade zu erstellen. Die Außenwände sind eine Holzständerkonstruktion, ihre Verkleidung besteht aus unbehandeltem Schwarzstahl, strichcodeartig, rostend. Für die Tragscheiben im Inneren aus Stahlbeton wurde mit eingelegten Strohmatten in der Schalung experimentiert. Eine spannende und nicht alltägliche Bauaufgabe in perfekter Abstimmung aller Beteiligten; als Ergebnis ein besonderes Wohnhaus.
Planung: Koeberl Doeringer Architekten | Passau, Deutschland
Ausführung: Zimmerei Holzbau A. Höngberger | Vilshofen/ Sandbach, Deutschland
Veit Fröhler Bau GmbH | Hauzenberg, Deutschland
Ratzer GmbH | Passau, Deutschland
Der Hauptpreis im Wettbewerb "geplant und ausgeführt" 2014, der die Leistungen im Zusammenspiel von Architekten und Handwerkern würdigen will, geht an das Haus 35_5, Wohnhaus "Materna" in Fürstenzell. Mit dem zweiten Platz ehrt die Jury den Neubau einer Aussegnungshalle und des Gemeindehauses der Kirche St. Afra in Theinselberg, der vom Kemptener Architekturbüro F64 geplant wurde. Als beteiligte Handwerker erhalten die Holzbaufirma Riedle & Bader aus Baisweil und die Oskar Hoffmann Bau- und Möbelschreinerei aus Oy die Auszeichnung. Platz drei geht an die Erlkönig Bar in Innsbruck, geplant von ATP Sphere (Innsbruck), umgesetzt von der Tischlerei Holzer aus Schwaz und der Firma Mark Wohndesign in Wattens.
Mit dem ersten Preis für das Haus 35_5 würdigt die Fachjury den Mut von Architekt (Koeberl Doeringer, Passau) und Handwerkern (Zimmerei A. Höngberger, Vilshofen; Veit Fröhler Bau, Hauzenberg; und Ratzer GmbH, Passau), auf einem als unbebaubar geltenden Grundstück einen 30 mal 5 Meter schmalen Flachbau zu erstellen. Die Außenwände sind eine Holzständerkonstruktion, ihre Verkleidung besteht aus unbehandeltem Schwarzstahl, strichcodeartig rostend. Für die Stahlbeton-Tragscheiben im Inneren wurde mit eingelegten Strohmatten in der Schalung experimentiert. Eine nicht alltägliche Bauaufgabe, die in perfekter Abstimmung aller Beteiligten ein besonderes Wohnhaus ergibt, urteilt die Jury.
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© Foto: Hertha HurnausHaus G in Rodaun, Wien
Eine Familie mit einem Kind möchte von einer innerstädtischen Wohnung an den Stadtrand ins Grüne ziehen. Das erworbene Grundstück ist ca. 500 Quadratmeter groß und mit Bäumen und Wiese bewachsen.
Auf drei oberirdischen und einem unterirdischen Geschoss sollen insgesamt 300 Quadratmeter Wohnraum geschaffen werden. Um den Charakter des unbebauten Gartens zu erhalten, werden der Wohn- und Essbereich im Erdgeschoss und der Garten mit einer großen Schwingungsbewegung vereint. Dadurch entsteht atmosphärisch ein 500 Quadratmeter Wohnzimmer aus Freiraum und Innenraumbereichen. Die Schwingung setzt sich im Wohnmaßstab mit Sitzgruben, geschwungenen Möbeleinbauten, rundem Pool- und Terrassenformen fort. Die Schwingungsbewegung im Erdgeschoss besteht aus semitransparenten Polycarbonatelementen. Der ephemere Charakter des Materials wird auch als Fassade des Obergeschosses eingesetzt, das dadurch als luftig schwebende Schwingung wahrgenommen wird.
Darüber auf dem Dach wird mit einer begrünten Bürohügellandschaft das entnommene Gartenstück des Erdgeschosses als Garten wieder eingesetzt. Eine Grünlandschaft auf mehreren Ebenen mit dazwischenliegenden ephemeren Raumschwingungen.Planung: Caramel Architekten ZT GmbH | Wien, Österreich
Ausführung: M&G Innenarchitektur GmbH | Wien, Österreich -
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© Foto: Lydia Peherstorfer InternormIFN/Internorm Headquarter, Traun/Österreich
Die Aufgabe bestand darin, ein neues Bürogebäude zu entwerfen und die bestehenden Gebäudeteile zu sanieren, um die Büronutzfläche zu erweitern und bestehende Flächen zu optimieren. Das Architekturbüro Isa Stein Zt GmbH war neben der Planung des architektonischen Gesamtkonzeptes auch für die komplette Innenraumgestaltung inklusive der Möblierung verantwortlich. Es wurden viele Möbel und raumbildende Einbauten individuell entworfen und in enger Zusammenarbeit mit der Tischlerei Kaar aus Bad Leonfelden umgesetzt. Durch das gute Zusammenspiel zwischen Tischlerei und Architekturbüro sind Räume entstanden, die harmonisch als Gesamtkonzept wirken und dem Nutzer viele Entfaltungsmöglichkeiten bieten.
Planung: Isa Stein Zt GmbH | Linz, Österreich
Ausführung: Kaar Christian GmbH | Bad Leonfelden, Österreich -
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© Foto: Landau KindelbacherP+P Pöllath + Partners, Hofstatt München
Mit der Hofstatt entsteht im Herzen der Altstadt eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte Münchens. Repräsentativ und gleichzeitig hoch funktional präsentiert sich der Neubau am Färbergraben, in dem die international renommierte Kanzlei P+P Pöllath + Partners ihre neuen Büroräume bezogen hat. Über vier Ebenen erstreckt sich die 6000 Quadratmeter große zusammenhängende Fläche, die über die Glasflächen der Fassade und zusätzlich von außen, über nicht zugängliche Innenhöfe, belichtet wird. An den großzügigen Empfang mit verschiedenen Blickachsen auf das Münchner Stadtbild schließen sich die Mandantenbereiche mit den zugehörigen Wartezonen an. Verschiedene Raumgrößen und -konstellationen – mittels Schiebeelementen zusammenschaltbare oder trennbare, flexible Wände – ermöglichen die optimale Nutzung der mit modernster Konferenztechnik ausgestatteten Flächen.
Planung: Landau Kindlbacher Architekten Innenarchitekten GmbH | München, Deutschland
Ausführung: DenkWerkstatt, Franz Xaver Denk GmbH | Niederalteich, Deutschland -
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© Foto: Tools offthe workers residence, Bad Königshofen
Für die Möbelmanufaktur Ress wurde in der vorhandenen Werkshalle ein neues Gebäude eingestellt, welches die Funktionen Kantine / Veranstaltungsraum und Sozialräume übernimmt. Die neue Box steht autark da. Sie ragt etwa drei Meter aus der Gebäudeflucht hervor und bildet somit ein räumliches Zentrum in dem Gesamtkomplex der Hallen. Die durchlaufende Glasfront lässt den Außenbereich mit dem Innenbereich verschmelzen. Die Sozialräume und der Küchenbereich wurden als geschlossene Holzkuben auf die eingeschobene Platte gestellt und bilden die räumliche Zonierung.
Planung: tools off. Architecture |München, Deutschland
Ausführung:
Ress Möbelwerkstätten GmbH & Co. KG | Bad Königshofen, Deutschland
Wirsing Betonbau GmbH & Co. KG | Wülfershausen, Deutschland
Maler Fischer | Bastheim- Unterwaldbehrungen, Deutschland
Wentorf- Bulheller GmbH | Bad Königshofen, Deutschland
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© Foto: Andreas HoernischHotel Post - Erweiterung in Holzbauweise, Aschheim
Das neue Dachgeschoss des Hotels erhielt 13 Zimmer und eine Suite. In nur acht Monaten wurden 620 Quadratmeter Bruttogesamtfläche geschaffen, inkl. Abbruch, Neubau und Innenausbau. Die Besonderheit: geplant von meierei Innenarchitektur I Design und trotz Gebäudeklasse 5 / Sonderbau als Holzbau realisiert. Die Umsetzung gelang mit Handwerksbetrieben, die auf sehr hohem Niveau produzieren. Die Betriebe arbeiteten fachübergreifend, über das klassische Leistungsbild hinaus:
HUP (Holzbauer) war Generalunternehmer für die gesamte Gebäudehülle und erstellte die perfekte CAD-Werkstattplanung für den Holzbau und die Untergewerke
J. BaierWerkstätten (Schreiner) übernahm Möbel/Türen und Mineralwerkstoff, Stahl, Glas und PolsterarbeitenPlanung: meierei Innenarchitektur I Design | München, Deutschland
Ausführung: HUP Handwerk- und Planungsteam GmbH | Sauerlach, Deutschland
Jordan Baier Werkstätten GmbH | Roding, Deutschland -
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© Foto: Kurt KuballHeimspiel, Einfamilienhaus in Eichgraben/Österreich
Mit der Geburt der ersten Tochter entstand in der jungen Familie der Wunsch nach einem Haus im Grünen. Das knappe Budget erforderte einen hohen Eigenleistungsanteil, um das alte Gebäude in einem ersten Schritt Instand zu setzen. Bei Fertigstellung der Sanierung war bereits das zweite Kind geboren und die Überlegungen für einen Zubau wurden konkreter. Dabei sollten auch die Wünsche der Großmutter nach einer Einliegerwohnung berücksichtigt werden. In Zeiten mit steigendem Anteil an Singlehaushalten, hohen Scheidungsraten und alleinerziehenden Elternteilen ist dieses Projekt ein Beispiel, wie heute in zeitgemäßer Architektur drei Generationen in einem Gebäude zusammenleben können.
Planung: Franz ZT GmbH | Wien, Österreich
Ausführung: Holzwerk Harold GmbH | Plankenberg, Österreich -
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© Foto: Radek BruneckyFeuerwehr- und Zivilschutzmagazin, Pratteln bei Basel/Schweiz
Der Bau befindet sich an der Schnittstelle zwischen Industrie- und Wohngebiet und besteht aus zwei Funktionsbereichen: der Einstellhalle auf der Ostseite und den dienenden Räumen auf der Süd- und Westseite. Materialechtheit und technische Einfachheit standen im Vordergrund des Entwurfs. Das Gebäude wird durch die umfassende Hülle, hinter der auch die Fenster liegen, zu einer Kubatur zusammengefasst. In der Zusammenarbeit Architekt und Unternehmer im Ausführungsprozess wurde für die Fassade eine kostenneutrale Unternehmervariante mit individuell gelochtem und gekantetem, rohen Aluminiumblech entwickelt, das von Alance AG, Basel montiert und von Gabs AG, Tägerwilen produziert wurde.
Planung: Berrel Berrel Kräutler AG Architekten | Basel, Schweiz
Ausführung: Alance AG | Basel, Schweiz -
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© Foto: Radek BruneckyOrientierungsschule, Vouvry/Schweiz
Die spektakula¨re Topographie der Schweizer Alpen findet ihren Niederschlag im Projekt durch die Verbindung von Schulhaus und Turnhalle zu einem einzigen Geba¨udevolumen. Die Turnhalle bildet den Kern der neuen Schulanlage. Als zenithbelichteter Raum ist sie von den Klassenra¨umen in den beiden Obergeschossen umgeben. Turnhalle und Klassenräume sind für den Schulbetrieb die zentralen Orte und jeweils umlaufend aus akustischen Gründen mit insgesamt 1446 weißen Paneelen ausgekleidet. Diese wurden von der Firma Lambda speziell für dieses Projekt angefertigt und montiert. Um ansprechende Wandansichten zu erhalten waren 253 unterschiedlichen Typen notwendig, die in Zusammenarbeit von Architekt und Handwerksbetrieb entwickelt wurden.
Planung: Berrel Berrel Kräutler AG Architekten | Basel, Schweiz
Ausführung: Lambda Technique d‘isolation Sion SA | Sion, Schweiz -
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© Foto: BauherrAusbau und Sanierung eines Lofts in Baumwollspinnerei aus dem 19. Jh.
Das Erdgeschoss einer ehemaligen Baumwollspinnerei galt es, in seinen ursprünglichen Zustand als Loft zurückzuführen, die historische Gebäudestruktur hervorzuheben und mit den Wohnansprüchen einer vierköpfigen Familie mit Au-Pair und einem Künstleratelier zu vereinen. Trotz räumlicher Zwänge wünschten sich die Bauherren eine möglichst offene Grundrissgestaltung; Schiebetüren bzw. Schiebewände sorgen für fließende Raumübergänge und flexible Raumtrennungen. Das innenräumliche Konzept sah den Ausbau im industriellen Charakter vor, in das es die vorhandene Möblierung sowie die Möglichkeit Gemälde aufzuhängen zu integrieren galt. Die Architekten schufen ein „kühles Umfeld“ mit harten Oberflächen, das durch die weichen Materialien der Möblierung gedämpft und durch ein ausgearbeitetes Lichtkonzept perfekt ergänzt wird.
Planung: arcs- Architekten, Christian Sandweger mit Hantje Hipp | München, Deutschland
Ausführung: Ernst RaumQualität | Nördlingen, Deutschland -
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© Foto: Müller-NaumannNeubau Fachklassentrakt mit Sporthalle, Gabrieli Gymnasium Eichstätt
Der im Bereich der ehemaligen Stadtmauer liegende Neubau ergänzt das Schulensemble des Gabrieli-Gymnasiums im Zentrum von Eichstätt um einen Fachklassentrakt mit eingegrabener Sporthalle. Das Gebäude orientiert sich in Dimension, Lage und Gestaltung an den angrenzenden Stadthäusern und fungiert als Vermittler zwischen der städtebaulichen Großfigur des ehemaligen Klosters auf der einen und der kleinmaßstäblichen straßenbegleitenden Bebauung auf der anderen Seite. Die typischen Merkmale der Gebäude der Eichstätter Altstadt, wie die flache Dachneigung, die barocken Fensterfaschen und Putzoberflächen werden – neuinterpretiert – auf das Gebäude übertragen. Durch das Eingraben der Sporthalle wird es möglich, den Bereich zwischen den drei Baukörpern als wichtige Pausen- und Außensportfläche für die Schule zu erhalten.
Planung: Diezinger Architekten GmbH | Regensburg, Deutschland
Ausführung: Leitinger GmbH | Ingolstadt, Deutschland
Spenglerei Binder und Sohn GmbH | Ingolstadt, Deutschland
Metallbau Böhm | Eichstätt, Deutschland
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© Foto: Müller-NaumannNeubau Realschule mit Dreifach-Sporthalle als Passivhaus, Dachau
Das kompakte Gebäudevolumen wird durch differenzierte Höfe in seiner Maßstäblichkeit relativiert. Es entstehen interessante räumliche Beziehungen mit vielseitigen Durchblicken und einer abwechslungsreichen Erlebbarkeit des Schulhauses. Die Fassadengestaltung folgt den Anforderungen des Passivhauses. Das Farbkonzept folgt der baulichen Intention. Nach außen zeigt sich das Gebäude in zurückhaltender Farbigkeit mit Betonung der Innenhöfe. Im Inneren eröffnet sich eine helle, freundliche Atmosphäre der Räume. Unmittelbar angelagert sind Mehrzweckraum und Mittagsbetreuung sowie eine Dreifachsporthalle. Das Gebäude wird mit seiner hochwärmegedämmten Hülle den Anforderungen des Passivhauses gerecht. Die Schule verfügt über eine kontrollierte Be- und Entlüftung des Gebäudes mit Wärmerückgewinnung.
Planung: Diezinger Architekten GmbH | Eichstätt, Deutschland
Ausführung: Hackenbuchner Fassadenbau GmbH & Co. KG | Dietersburg, Deutschland
Glöckle Bauunternehmung Hoch- und Tiefbau GmbH |Schweinfurt, Deutschland
Spenglerei Binder und Sohn GmbH | Ingolstadt, Deutschland
Schäble GmbH | Goldburghausen, Deutschland
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© Foto: Müller-NaumannNeubau Dreifach-Sporthalle in Garching bei München
Als Zentrum des Sportparks fügt sich der Neubau in seiner grünen Hülle in die Naturlandschaft ein. Zur Schleißheimerstraße und zur Autobahn geschlossen, öffnet sich das Gebäude mit seinem Vordach und der großen Außentreppe zu den Sportplätzen. Im Inneren liegt – um ein Geschoss abgesenkt – die multifunktionale Sportfläche als farbiges Herzstück der Halle. Galerie und Tribüne im Erdgeschoss bieten Plätze für über 300 Zuschauer. Im Rücken der Halle befinden sich Nebennutzungen und weitere Gymnastik- und Sporträume. In fruchtbarer Zusammenarbeit konnte für das gesamte Gebäude ein architektonisch hochwertiges und nachhaltiges Konzept realisiert werden.
Planung: Diezinger Architekten GmbH | Eichstätt, Deutschland
Ausführung: Ehrenfels GmbH | Karlstadt, Deutschland
MTB GmbH | Dobbin, Deutschland
Hoppe Sportbodenbau GmbH | Holzgerlingen, Deutschland
Hahn Elektroanlagen GmbH | Greiz, Deutschland
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© Foto: Olaf BeckerErlkönig Bar, Innsbruck/Österreich
Die Bar befindet sich in einem Altstadtgebäude im Zentrum von Innsbruck. Die Aufgabe war, ein leerstehendes Geschäftslokal zu revitalisieren und als Bar umzuplanen. Da die Bar selbst Gast in dem bestehenden Gebäude ist, war die große Herausforderung sie in die Räumlichkeiten zu integrieren und dabei gleichzeitig Adaptionen an den bestehenden Strukturen zu minimieren. Die Idee war, die existierenden Qualitäten wie die Gewölbe, die alten Wände und Fußböden und deren haptische Eigenschaften zu nutzen und erlebbar zu machen. Sie wurden nur neu gestrichen und erhielten ein Fresko des Künstlers Jan Davidoff.
Die Ausbauelemente sind aus österreichischem Nussholz und wurden von Tiroler Tischlern gezimmert und eingebaut.Planung: ATP Sphere GmbH | Innsbruck, Österreich
Ausführung: Tischlerei Holzer | Schwaz, Österreich
Mark Wohndesign | Wattens, Österreich -
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© Foto: Florian HolzherrVIP WING Lounge am Flughafen München
Der Standort München lebt zwischen Zukunft und Tradition – das ist der Ausdruck eines besonderen Lebens¬gefühls, der unverwechselbaren eigenen Identität von Land und Leuten, dessen Landschaftsbilder vom eindrucksvollen Alpenpanorama, von Berg und Ebene, schmalen Tälern und natürlichen Flussland¬schaften geprägt sind. Die VIP Lounge am Flughafen München ist eine zeitgemäße Umsetzung dieser besonderen Identität. Sinnlich erlebbar: haptisch – in Form von Verwendung heimischer Hölzer, typische bayerische Materialien wie Loden, Filz, Leder und breiten Eichendielen – und visuell – mit größtmöglichem Tageslichteinfall, gezielten Blicken auf den berühmten weißblauen bayerischen Himmel und den eigenen Biergarten.
Planung: Gassmann Aßmann Architekten | München, Deutschland
Ausführung: Der Gerg | Egling/Reichertshausen, Deutschland
Lindner AG | Arnstorf, Deutschland -
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© Foto: Rene LambHaus Huber, Dingelsdorf am Bodensee
Der hölzerne Baukörper ist aufgeständert auf Stützen. Über einen Steg betritt man das Haus. Die Schlafzimmer reihen sich wie kompakte kleine „Kajüten“ auf. Die einläufige Treppe führt in Seerichtung nach oben in den Wohnbereich. Dieser „Allraum“ ist zur Dachterrasse und zum See hin ausgerichtet. Der Holzbau wurde in wesentlichen Teilen vorgefertigt. Die gewählten Materialien sind naturbelassen. Grundlage und Voraussetzung für die präzise Bauausführung war die enge Zusammenarbeit zwischen Architekt und Handwerker bereits zu Projektbeginn. Das Haus wurde in kurzer Bauzeit schlüsselfertig erstellt. Die Partner – Architekt und Handwerker – haben sich gefunden. Oder wie es heißt: „Im Idealfall ist Eins und Eins mehr als Zwei“.
Planung: Atelier Fischer Architekten GmbH | Würzburg, Deutschland
Ausführung: Schwarzwälder Holzbau | St. Georgen, Deutschland -
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© Foto: SchedelNeubau der Kindertagesstätte Sonnenschein in Memmingen
Das eingeschossige Gebäude mit organischer Grundrissform und begrüntem Flachdach wurde in Holzrahmenbauweise errichtet. Es verfügt über eine Grundwasserwärmepumpe, die im Winter über eine Fußbodenheizung für angenehme Temperaturen sorgt und im Sommer als „Passivkühlung“ einen Großteil der Wärmelast abfängt. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für eine optimale Luftqualität. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Firma Zettler Bau GmbH ausgeführt, die für den kompletten Holzbau beauftragt wurde. Durch die sehr präzise Vorfertigung der gebogenen und geraden Wandbauelemente sowie der Dachelemente konnte die Bauzeit erheblich verkürzt werden.
Planung: Architekturbüro Helmut Schedel GmbH | Memmingen, Deutschland
Ausführung: Zettler GmbH | Memmingen, Deutschland -
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© Foto: Rainer RetzlaffAussegnungshalle und Gemeindehaus in Theinselberg
Gemeindehaus und Aussegnungshalle werden als monolithische Ersatzbauten innerhalb der Friedhofsmauer als Ersatzbauten errichtet. Sie bilden eine spannungsvolle Einheit an dem gemeinsamen Vorplatz. Leben und Tod sind hier untrennbar miteinander verbunden. Die reduzierte Materialwahl (dunkelbraunes Kupfer, rostiger Cortenstahl, geölte Eiche) sollte möglichst unauffällig wirken, um in der Fernwirkung die Kirche freizustellen. Die natürliche Patina und Robustheit des Materials ist eine zeitgemäße Antwort auf die alte Kirchenaußenwand, die aus sichtbaren Nagelfluhblöcken gemauert ist.
Planung: F64 Architekten GbR, Martin Kopp, Philip Leube, Thomas Meusburger, Rainer Lindermayr, Stephan Walter | Kempten, Deutschland
Ausführung: Höller + Wanner GbR | Wiggensbach, Deutschland
Holzhauswerkstatt Riedle & Bader Holzbau | Baisweil, Deutschland
Oskar Hoffmann Bau- und Möbelschreinerei GmbH | Oy, Deutschland -
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© Roland DieterleHaus Weßling
Wände und Decken des kompakten zweigeschossigen Wohnhauses bestehen aus massiven, präzise vorgefertigten Fichtenholztafeln. Die Fassade ist mit weiß gewachsten Rundholzstäben aus heimischer Douglasie verkleidet. Sämtliche Steckdosen und Elektrokanäle wurden werksseitig ausgeführt, die Schreinerarbeiten und der Innenausbau erfolgten dagegen größtenteils vor Ort. Aus Brettsperrholz gefertigte, zargenlose Verbindungstüren schaffen raumhohe Blickachsen zwischen den Räumen, die den Garten ebenso wie den angrenzenden Wald mit einbeziehen. Die vom Untergeschoss bis zum Dachgarten freispannenden Holztreppen und -stege lassen es auch in der Vertikalen luftig erscheinen. Zenital-Licht fällt über drei Geschosse bis ganz nach unten.
Planung: Spacial Solutions GmbH | München, Deutschland
Ausführung: Schmid Holzbau GmbH | Böbingen, Deutschland
Zimmerei Holzträger | Egling/Paar, Deutschland
Karl Kirschner - Werkstätte für Kreative Raumgestaltung | Titting, Deutschland -
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© Christine SchaumSplit Level Apartment in München
Eine interessante Wohnung in Split-Level-Bauweise aus den 70er Jahren im Herzen von München wurde nach Planung von atelier sv umgebaut und in Zusammenarbeit mit der Schreinerei Renk aus Aying modernisiert. Sowohl Bauherren als auch atelier sv war es wichtig, die Wohnung hell und einladend zu gestalten. Helles Echtholzparkett wurde durchgängig in der gesamten Wohnung inklusive Treppe und Bädern verlegt. Das Parkett lässt die waldgrünen Fliesen in Bad und WC zu neuem Charme erleuchten und komplettiert die neuen Möbel aus Eiche und weißlackierten Fronten. Eine maßgeschneiderte Küche mit durchdachter Aufteilung und viel Stauraum bietet Platz für Hobbyköche. Das Wohnzimmer wird durch eine umlaufende Sitzbank und einem langen Einbauregal aus Eiche und weißem Lack definiert. Den gewünschten japanischen Touch bringt die modern umgesetzte Shoji-Tür zum Arbeitszimmer.
Planung: atelier sv | München, Deutschland
Ausführung: Schreinerei Manfred Renk | Aying, Deutschland -
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© Foto: Unterlandstaettner HeinrichEinfamilienhaus in Krailling
Durch die Reflexion zur Umgebung, die Berücksichtigung und die Fokussierung der Ausblicke auf die eigenen, unverbauten Freibereiche und die Reduzierung nachbarschaftlicher Einblicke in das Gebäude entsteht ein Baukörper, der die Vorgaben des Bebauungsplanes (Satteldach/Baugrenzen/Nähe zu Nachbargebäuden) respektiert, sich typologisch in seine dichte Umgebungsbebauung einbindet und dabei einen eigenständigen und unverwechselbaren, auf den Ort bezogenen Charakter entwickelt. Die prägnanten Einschnitte im Gebäude differenzieren sich durch die Oberflächen Eiche und Glattputz von der stark strukturierten anthrazitfarbenen Putzfassade, unterstützen die Blickbeziehungen und verstärken die räumliche Verschränkung von Innen- und Außenraum.
Planung: Unterlandstättner Architekten | München, Deutschland
Ausführung: N.P. Akustik und Trockenbau | München, Deutschland
Josef Friedrich GmbH | Prien am Chiemsee, Deutschland
Schreinerei Hans Wirth GmbH | Mengkofen, Deutschland -
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© Sebastian SchelsWohnhaus Braun - Austragshaus im Apfelgarten
Wohnen im Alter
Mehrgenerationenwohnen ermöglicht Gemeinsamkeit und Rückzug
Hanglage ermöglicht ebenerdigen Zugang der Geschosse
Intimität und Offenheit
geschlossener Kubus als Rückzugsbereich
Offener Wohn-, Koch- und Essbereich mit starkem Bezug zum Apfelgarten
dreiseitige Verglasung, überdachter Austritt
Klare, reduzierte Innengestaltung
Integration der Installationen in Wänden und Decken
Türen, Einbauschränke und Regale verschwinden bündig in Wänden
Lampen in Holzdecke integriert
Pure Werkstoffe
Unbehandelte Oberflächen - Wände, Decken, Böden
Zirbenholz senkt menschliche Herzfrequenz, sorgt so für allgemeines Wohlbefinden und besseren Schlaf
Recycelbare, transluzente Kunststoffhülle als konstruktiver HolzschutzPlanung: Deppisch Architekten | Freising, Deutschland
Ausführung: Design.S | Freising/ Pulling, Deutschland
Schmid Holzbau GmbH | Bobingen, Deutschland -
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© Foto: Dirk AxtSommer-Gästehaus in Weidingen/Eifel
Die Form des Gebäudes ist an die eifeltypische Bauweise angelehnt. Wohnraum, Küche, Schlafen und Bad sind auf einer Fläche von 50 Quadratmetern, als offener und fließender Aufenthaltsraum untergebracht. Zwei vollverglaste Giebel und großzügige Fenstertüren bieten dem Bewohner vielseitige Weitblicke in die Landschaft, auf verschiedene Skulpturen zeitgenössischer Kunst im Gelände und die beiden weiteren Gebäude des Bauherrn. Eine genaue Detailausarbeitung und Abstimmung der einzelnen Gebäudeelemente und -einbauten führen zu einem harmonischen Gesamtbild. Der Holzbau, statisch relevante Stahlelemente, sichtbare Sparren, Fenster, Kupferfassade und Möbeleinbauten sind genau aufeinander geplant.
Planung: AXT Architekten | Trier, Deutschland
Ausführung: Thiel + Alff GmbH | Schönecken, Deutschland
Steffen Holzbau sa | Grevenmacher, Deutschland
Annen GmbH & Co KG | Farschweiler, Deutschland
Tischlerei Albert Mohnen | Idesheim, Deutschland -
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© Foto: Erich SpahnNeubau Mehrfamilienhaus Rupprecht in Neumarkt-Stauf
In direkter Nachbarschaft des eigenen Betriebs haben Irene und Michael Rupprecht ein Mehrfamilienhaus gebaut, als Zimmerer natürlich in Holzbauweise. Die Architekten und Innenarchitekten kennen die beiden aus vielen Projekten bestens. In Zusammenarbeit entstand so ein handwerklich wie architektonisches Schmuckstück: ein Holz-Massivbau im Dorf. Der Riegel des Mehrfamilienhauses passt harmonisch in die bestehende dörfliche Struktur des Neumarkter Ortsteils. In seiner klaren Form zitiert das Gebäude die Proportionen der Stadel der umliegenden landwirtschaftlichen Anwesen. Energiequelle ist die Hackschnitzelheizung des eigenen Betriebs auf der anderen Straßenseite. Die Handwerker der anderen Gewerke kamen ausnahmslos aus der eigenen Region.
Planung: Berschneider + Berschneider GmbH | Pilsach, Deutschland
Ausführung: Rupprecht Holzbau | Neumarkt- Stauf, Deutschland -
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© Ulrich WolfVertriebsbüro Schlagmann Poroton
Das neue Vertriebsbüro ist eine Plattform für Kunden, Planer und Industrie. Gleichzeitig dient es der Präsentation der Produkte des Ziegelherstellers. Von einem offenen Empfangsbereich mit Schauraum und Arbeitsbereich geht, durch eine große Schiebetür abtrennbar, ein Besprechungs- und Vortragsraum ab. Die Möblierung zieht sich wie ein funktionelles schwarzes Wandband durch die Räume, in dem Medien, Informationsmaterial und Ziegel eingebettet sind. Ein großer Tisch, der ähnlich einer Werkbank verschiedene Funktionen und Möglichkeiten beinhaltet, ist im Zentrum des Schauraums platziert. Er kann verändert, verschoben und je nach Bedarf umgestellt werden.
Planung: studio lot | München, Deutschland
Ausführung: Schreinerei Brandl GmbH | Falkenberg/ Taufkirchen, Deutschland
Kaufmann- Fussbodentechnik | Ziegelberg, Deutschland
MEDIA | TEK | GmbH Audiovisuelle Konzepte, Bodenkirchen, Deutschland -
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© Foto: Koeberl Doeringer ArchitektenHaus 35_5 Wohnhaus Materna, Fürstenzell
Dieses Grundstück ist nicht bebaubar, hieß es. Den Bauherrn gefiel diese Baulücke und diese verlangte nach einem besonderen Wohnhaus. Ein 35 Meter langer und bis zu 5 Meter schmaler eingeschossiger Flachdachbau mit Blick in Richtung Felder.
Eines der Ziele: Eine lebendig wirkende klar strukturierte Fassade zu erstellen. Die Außenwände sind eine Holzständerkonstruktion, ihre Verkleidung besteht aus unbehandeltem Schwarzstahl, strichcodeartig, rostend. Für die Tragscheiben im Inneren aus Stahlbeton wurde mit eingelegten Strohmatten in der Schalung experimentiert. Eine spannende und nicht alltägliche Bauaufgabe in perfekter Abstimmung aller Beteiligten; als Ergebnis ein besonderes Wohnhaus.Planung: Koeberl Doeringer Architekten | Passau, Deutschland
Ausführung: Zimmerei Holzbau A. Höngberger | Vilshofen/ Sandbach, Deutschland
Veit Fröhler Bau GmbH | Hauzenberg, Deutschland
Ratzer GmbH | Passau, Deutschland
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© Foto: Erich SpahnErweiterung und Umbau Theo Betz Schule, Neumarkt i.d. Oberpfalz
Der Umbau und die Erweiterung zur Ganztagesschule wird geprägt durch die Innenarchitektur der neu geschaffenen und umgebauten Räume. Warme Farbtöne und Materialien schaffen ein motivierendes und angenehmes Klima für den Schultag. Akustikdecken und -elemente wirken schallschluckend in allen Bereichen, sind neben der Funktion Teil der gestaltenden Innenarchitektur. Mit den von der Innenarchitektur gewählten Materialien waren vor allem die Schreiner für den Innenausbau und die Wandverkleidungen gefragt. Thema: Möbel, Sitznischen, Kojen und vieles mehr für ein individuelles Ambiente im Schulalltag. Innenarchitektur und Möbelbau nahezu ausschließlich individuell mit regionalen Handwerkern umgesetzt. Alle Maßnahmenwurden im laufenden Schulbetrieb durchgeführt.
Planung: Berschneider + Berschneider GmbH | Pilsach, Deutschland
Ausführung: Schreinerei Werthammer | Neumarkt i.d.Opf., Deutschland
Schreinerei Eibl | Neukirchen, Deutschland -
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© Foto: SchuhmannLeser-Preis vergeben
Ein Atelier-Haus aus der Oberpfalz ist auf der Internationalen Handwerkmesse mit dem Leserpreis zum Wettbewerb "geplant+ausgeführt" ausgezeichnet worden. Das Neubau Atelierhaus in Wenzenbach ist wie ein Archetyp, bestehend aus zwei Gebäudevolumina: ein homogener, schwarzer Satteldachbaukörper, gedreht, auskragend auf einer weißen Flachdachkiste liegend. Die Körper öffnen sich jeweils einmal gezielt zum Naturraum Wald.Planung: fabi Architekten | Regensburg, München
Ausführung: French Connection GmbH | Wenzenbach, Deutschland -
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© Foto: Peter ManevHimmelsleiter, Naturschutzgroßprojekt Waldnaabaue
Brückner & Brückner Architekten planten im Herzen der Tirschenreuther Teichpfanne eine Himmelsleiter. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit der Firma W. Markgraf, deren Stahlbauplaner und -monteure es verstanden, die Entwurfsidee in perfekter Weise in gebaute Realität umzusetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen und seinen Handwerkern zeichnete sich durch deren ausgesprochen gutes Verständnis der für das Projekt elementaren Formensprache und Gestaltungselemente aus. Planer und Handwerker entwickelten gemeinsam Antworten, die nie Standardlösungen waren und von den Stahlbauern vorbildlich umgesetzt wurden.
Planung: Brückner & Brückner Architekten GmbH | Würzburg, Deutschland
Ausführung: W. Markgraf GmbH & Co KG Bauunternehmung | Immenreuth, Deutschland