Vorstellungsgespräch Orientierung bei der Gehaltsvorstellung

Sie sind zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und wissen nicht, was ein angemessenes Gehalt ist? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten sich vorab zu informieren. Ohne Vorbereitung kann die Einstellung schnell an übertriebenen aber auch zu niedrig angesetzten Gehaltsvorstellungen scheitern.

Zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch gehört auch die Gehaltsvorstellung. - © Gina Sanders - Fotolia

Die Frage nach dem Gehalt steht in Vorstellungsgesprächen in der Regel zwar nie an erster Stelle, aber spätestens am Gesprächsende kommt sie dann doch. Vielleicht haben Sie bis hierhin alles richtig gemacht und gute Chancen auf die Stelle. Geben Sie nun aber die falsche Antwort, entscheidet sich der Personaler möglicherweise doch noch für einen Mitbewerber.

Der goldene Mittelweg zwischen übertriebener Bescheidenheit und Gier ist allerdings nicht immer leicht zu finden. Eine realistische Gehaltsvorstellung bekommt man natürlich am besten über Informationen von Insidern, die selbst im Unternehmen beschäftigt sind oder in einer ähnlichen Position bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten.

Wer niemanden kennt und sich nicht traut, Kontakte bei Xing oder Facebook zu knüpfen, muss andere Quellen nutzen. Die kostenfrei nutzbare Datenbank "Lohnspiegel" bietet mittlerweile Gehaltsinformationen zu über 350 Berufen. Da sich die Datenbank auf Angaben von Arbeitnehmern stützt, sind die Ergebnisse besonders realitätsnah (lohnspiegel.de )

Studien nutzen

Interessant für Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss sind auch Studien zur Gehaltsentwicklung. Der Personalvermittler Alma Mater (alma-mater.de) veröffentlicht regelmäßig Gehaltsstudien für Absolventen. Die Berichte sind kostenlos, allerdings müssen sich Nutzer vor dem Download registrieren.

Eine weitere Informationsquelle sind regelmäßige Gehaltsumfragen von Branchenverbänden und Fachmagazinen, Auch Unternehmensberatungen analysieren die in unterschiedlichen Branchen gezahlten Gehälter. Das Unternehmen Kienbaum Consultants beispielsweise veröffentlicht regelmäßig Studien, die sich allerdings meist mit der Vergütung von Führungskräften befassen.