München und Oberbayern -

91 Prozent Erfolgsquote 333 Jungmeisterinnen und Jungmeister verabschiedet

Von 366 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerkern, die im vergangenen Jahr die Meisterschulen am Ostbahnhof besucht hatten, bestanden 333 die diesjährige Meisterprüfung. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 91 Prozent.

Ende Juli erhielten die neuen Spitzen- und Führungskräfte für das Münchner und oberbayerische Handwerk bei einer Feier in der Handwerkskammer ihre Zeugnisse und wurden feierlich verabschiedet.

Kammervizepräsident Franz Xaver Peteranderl gratulierte den Jungmeisterinnen und -meistern im Namen der Handwerkskammer. Er lobte in seiner Rede das hohe Qualifikationsniveau der Handwerksmeister als Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg: "Der Meisterbrief steht für Fachkompetenz, Unternehmertum und das Schaffen von Arbeits- und Ausbildungsplätzen." Peteranderl führte aus, wie wichtig es für das Handwerk sei, auch in Zukunft über genügend Fachkräfte zu verfügen. Leider habe die Politik zuletzt die Akademikerquote zur Messlatte für den Bildungserfolg Deutschlands erklärt. "Das hat dem Ansehen der Berufsausbildung bei Jugendlichen und Eltern geschadet", bedauerte Peteranderl. Die Zahl der Auszubildenden in Deutschland ist im Zeitraum 1991 bis 2013 von 1,67 auf 1,39 Millionen um rund 17 Prozent geschrumpft. In derselben Zeit stieg die Zahl der Studierenden von 1,77 auf 2,61 Millionen – ein Plus von 47 Prozent.

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in der kommenden Ausgabe der DHZ Nr. 18 vom 19. September 2014 auf der ersten Regionalseite.

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