Mit dem Gesellenbrief gleichzeitig das Zeugnis als Technischer Betriebswirt (HWK) erhalten? – Dieses Pilotprojekt des Vorjahres hat sich an der Handwerkskammer Chemnitz bewährt.
Am 15. Januar beginnen 25 weitere Lehrlinge aus den verschiedensten Gewerken eine kombinierte Aus- und Fortbildung. Parallel zur Berufsausbildung - ganz egal, in welcher Branche - können Lehrlinge im Handwerk seit vorigem Jahr ein betriebswirtschaftliches Kurzstudium absolvieren. Es endet nach vier Jahren und entspricht den Teilen III und IV der Meisterausbildung. Im zweiten Jahr dieser Ausbildung befinden sich derzeit 19 Lehrlinge. Nebeneinander lernen künftige Bäcker, Tischer, Zahntechniker, Elektroniker und viele weitere Lehrlinge gemeinsam die betriebswirtschaftlichen Grundlagen.
Das Angebot richtet sich an Interessenten, die über Abitur, Fachhochschulreife oder einen sehr guten bis guten Realschulabschluss vorweisen können, aber auch an Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr oder Studienabbrecher. Die reguläre duale drei- oder dreieinhalbjährige Berufsausbildung kann unter Umständen auf Grund der Vorbildung verkürzt werden.
Interessant ist dieses Angebot auch für Ausbildungsbetriebe, die vorausschauend Fach- und Führungspersonal heranziehen wollen.
Der Unterricht findet im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Chemnitz und auf der online-Lernplattform statt. Für das nächste Jahr ist bereits wieder eine Klasse geplant, bei genügend Interessenten auch in Plauen.
Nähere Informationen bei Antje Reiche, Telefon 0371/5364 -143, E-Mail: a.reiche@hwk-chemnitz.de oder unter hwk-chemnitz.de
Kopf der Woche
Der CDU-Politiker Peter Altmaier ist diese Woche als neuer Bundesumweltminister vereidigt worden. Der 53-Jährige ist siebter Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - ihn erwarten komplexe Aufgaben mit mehreren Unbekannten.