Zimmererhandwerk geht in die Offensive - Branche - deutsche handwerks zeitung

Branche - 25.10.2010

Bund Deutscher Zimmermeister

Zimmererhandwerk geht in die Offensive

Das Zimmererhandwerk fürchtet um seinen Nachwuchs. Deswegen hat der Bund Deutscher Zimmermeister, die "Offensive Aufstiegsqualifizierung" gestartet. Ihr Ziel ist es, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu sichern.

Das Zimmererhandwerk fürchtet um seinen Nachwuchs. Eine Offensive soll nun Standards für die Anforderungen an Meister festlegen und den Zimmererberuf attraktiver machen. Foto: MEV

In den vergangenen Jahren haben Statistiken zufolge immer weniger junge Menschen eine Ausbildung am Bau oder im Holzbau begonnen. Nun soll eine Offensive Nachwuchs in die Branche locken. "Wir müssen um qualifizierten Nachwuchs kämpfen", sagt Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB). Für ihn steht daher fest: "Die Attraktivität des Zimmererberufes muss gesteigert werden." Und dazu gehöre eine lebenslange Weiterbildung mit Aufstiegschancen ebenso wie Studienmöglichkeiten.

Mit der Offensive hat der Bund Deutscher Zimmermeister (Holzbau Deutschland) daher die Anforderungen an Meister einheitlich definiert und Kernanforderungen festgelegt, die zusätzlich von dem Verband anerkannt werden können. Künftig überprüft der Verband Bildungseinrichtungen im Zimmererhandwerk, um deren Qualität zu steigern. Im Sommer 2011 will Holzbau Deutschland eine Aufgabensammlung für die Meisterprüfung veröffentlichen. Außerdem will der Verband die Meisterschüler mit Merkblättern unterstützen.

kin

 
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