Wirtschaftsmacht von nebenan - Homepage - deutsche handwerks zeitung

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Imagekampagne

Wirtschaftsmacht von nebenan

Betriebe arbeiten bereits mit den Kampagnematerialien. Werbefeldzug trifft den Nerv. Von Roman Leuthner

Zwei Meister werben für das Handwerk: Volleyballerin Grit Müller vom zweimaligen deutschen Meister Dresdner SC und Zimmerermeister Thomas Schneider von der Zimmerei Wosch aus Kleinopitz zum regionalen...

Briefe, E-Mails, Faxe, Anrufe: So groß und nachhaltig war die Reaktion aus Leserkreisen auf ein Ereignis, über das die Deutsche Handwerks Zeitung berichtete, noch nie. Und die Post mit persönlichen Ansichten und Einschätzungen der Leser über die Imagekampagne des Handwerks ebbt nicht ab.

Eines ist deshalb heute schon gewiss: Der Werbefeldzug trifft den Nerv, zumindest den Nerv der Macher der "Wirtschaftsmacht von nebenan". Dabei ist das Gros der Reaktionen aus Unternehmerkreisen durchaus positiv: Nicht wenige glauben, dass die Kampagne, und besonders der Filmspot, die Bedeutung des Handwerks und seiner 960.000 Betriebe auf den Punkt bringt. "Ohne Handwerk geht gar nichts" – diese Aussage ist die zentrale Botschaft der Marketingkampagne. Für viele völlig zu Recht.

Es gibt aber auch Handwerker, die sich an der Höhe der Kosten für die Imagekampagne reiben und sich fragen, was die Organisation dafür an alternativen Investitionen hätte planen können. Die Mehrzahl der kritischen Stimmen allerdings entzündet sich an der vorübergehenden Absetzung des Spots und diskutiert die Begründung mit dem Erdbeben in Haiti. Wie so oft im Leben: Manche finden die Sendeunterbrechung richtig, andere wiederum gar nicht. Dabei ist die Aufmerksamkeit, auf die der Imagefilm stößt, sehr beachtlich: Wie ZDH-Präsident Otto Kentzler unlängst feststellte, wurde der Spot allein beim Videoportal YouTube beinahe 50.000-mal heruntergeladen.

Ausgewählte Leserstimmen zum Thema finden Sie auf Seite 2 dieser Nummer und an gleicher Stelle in der vorherigen Ausgabe der DHZ .

Unterdessen arbeiten bereits viele Unternehmer mit den Materialien zur Imagekampagne, die ihnen von der Organisation zu Beginn des Monats zugesendet wurden. Mit Plakaten, Aufklebern und Bannern auf ihren Internetseiten können sie zeigen, dass sie zur „Wirtschaftsmacht von nebenan“ gehören und sich mit dem Werbeauftritt identifizieren. Je mehr Unternehmer sich beteiligen, desto erfolgreicher wird der Werbefeldzug. Deshalb finden sich vielfache Verwendungsmöglichkeiten für die Materialien: für das Ladengeschäft und die Schaufenster, in Verkaufsräumen und Werkstätten, für den Firmenwagen und für die eigene Website per Download. Logo, Anzeigen- und Plakatmotive gibt es kostenlos im "Brand-Management" im Internet. Die Nutzung der Materialien ist nicht schwierig. Um in das "Brand-Management" zu gelangen, ist zunächst eine Anmeldung unter der Webadresse brandmanagement.handwerk.de erforderlich. Im Anschluss daran können Nutzer auf die Materialien zugreifen – und zum Beispiel das Logo gleich für ihr Briefpapier verwenden. Auch das dazugehörige Designhandbuch kann dort heruntergeladen werden. In diesem Nachschlagewerk können Interessenten nachlesen, wie die Kampagnenlogos am besten eingesetzt werden. TV-Spot, Wallpaper für den eigenen Computer oder das Making-of der Kampagne gibt es dort ebenfalls kostenlos.

Unter handwerk.de stehen die Dateien für alle Interessierten zum Download bereit

 
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