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Wer hat Vorfahrt auf der Piste?

Im Straßenverkehr sind die Regeln klar. Doch wie ist es auf der Skipiste: Wer hat Vorfahrt, von welcher Seite darf man überholen? Die wichtigsten Verhaltensmaßstäbe im Überblick.

Anders als auf der Straße gibt es für Wintersportler auf der Skipiste keine gesetzlichen Verkehrsregeln. Als Maßstab haben sich hier die FIS-Verhaltensregeln etabliert. Regel Nummer eins ist dabei: Rücksicht nehmen. Alle weiteren Regeln erklärt der Deutsche Skiverband (DSV):

  • Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.
  • Beim Überholen gibt es keine speziellen Regeln. Aber es muss ausreichend Abstand zum Überholten gelassen werden.
  • Das Tempo sollte angepasst sein. Das Problem ist hierbei, dass der eigene Eindruck schnell täuschen kann: Bei mittlerer Geschwindigkeit braucht man in der Regel fünf bis zehn Meter zum Abbremsen. Das Durchschnittstempo eines Skifahrers liegt bei 50 bis 60 Kilometer pro Stunde.
  • Auf Sicht fahren. Dazu gehört, die anderen Fahrer im Blick zu haben und seine Geschwindigkeit der Witterung anzupassen.
  • Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren möchte, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
  • An engen und unübersichtlichen Stellen auf der Piste nicht anhalten. Gut ist natürlich immer der Pistenrand, dort aber nicht hinter Kuppen und Kurven. dhz
Weitere Informationen auch unter ski-online.de.

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