In Deutschland haben die Behörden in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als im Vorjahr.
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurde der Bau von insgesamt 128.800 Wohnungen genehmigt. Das waren 3,1 Prozent oder 4.100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von den genehmigten Wohnungen waren 111.900 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, was nach Angaben der Statistiker einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern fällt mit 2,2 beziehungsweise 3,4 Prozent etwas höher aus als die um 1,1 Prozent rückläufige Zahl der Genehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank von Januar bis September 2009 der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 25,4 Prozent auf 140,2 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren um 29,0 Prozent auf 124,5 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 25,3 Prozent auf 15,7 Millionen Kubikmeter.
ddp
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