Empfehlungen des Versicherungsexperten Thomas Böse
Ob durch Brand, Unwetter, Kriminalität oder Schadenersatzansprüche eines Kunden - schon ein kleiner Schaden kann große Folgen haben und im Extremfall alles infrage stellen. Der Versicherungsexperte Thomas Böse stellt deshalb die wichtigsten Versicherungen vor, über die ein Unternehmer verfügen sollte:
Geschäftsinhaltsversicherung: Einrichtungen, Maschinen, Waren und Vorräte eines Betriebs erfordern hohe Investitionen. Deshalb gilt es, sie vor vielfältigen Gefahren zu schützen. Die Geschäftsinhaltsversicherung greift hier bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel sowie durch Einbruch und Raub.
Betriebsunterbrechungsversicherung: Durch „Zwangspausen“ können Verluste entstehen, denn Kosten wie Löhne, Gehälter, Pacht und Zinsen laufen dennoch weiter. Mit der Betriebsunterbrechungsversicherung kann entsprechend vorgesorgt werden. Sie kommt für Betriebsunterbrechungsschäden auf, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel, Einbruchdiebstahl und Elementarereignisse entstehen.
Gebäudeversicherung: Versichert wird das Gebäude mit seinen festen Bestandteilen sowie Gebäudezubehör, das dessen Instandhaltung dient. Auch Nebengebäude und Garagen auf dem Grundstück sowie besondere Grundstücksbestandteile (z.B. Einfriedungen) und weiteres Gebäudezubehör können in den Versicherungsumfang einbezogen werden. Versicherbar sind Gefahren durch Feuer, Leitungswasser und Sturm oder Hagel. Darüber hinaus gibt es eine Zusatzdeckung für elementare Schäden, Glasbruch oder Mietverlust. Wichtig ist hierbei, dass das Gebäude zum Neuwert versichert wird.
Betriebshaftpflichtversicherung: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür grundsätzlich Ersatz leisten. Diese gesetzliche Verpflichtung trifft jeden, auch den Inhaber eines Betriebs. Gerade für diese ist es aber wichtig, die betriebliche Zukunft möglichst ohne finanzielle Risiken planen zu können. Dazu gehört es in erster Linie, Belastungen durch Schadenersatzansprüche, die im Extremfall sogar die gesamte Existenz zerstören können, zu vermeiden. Verantwortungsbewusste Betriebsinhaber schützen sich, ihre Mitarbeiter und ihren Betrieb durch den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung. Voraussetzung ist allerdings, dass die Deckungssummen, insbesondere für Personen- und Sachschäden, so bemessen sind, dass sie nicht nur die sofortigen Kosten, z.B. für die Heilbehandlung, das Schmerzensgeld oder den Verdienstausfall eines Geschädigten, abdecken, sondern auch Folgekosten wie eventuelle Rentenzahlungen.
Nähere Informationen rund um das Thema Versicherung finden Sie auf der Homepage
des Versorgungswerks des Handwerks unter
www.versorgungswerke.de. Dort erhalten Sie
unter anderem Checklisten und Beratungsgutscheine
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.