Zum obligatorischen Gespräch mit Münchens Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dieter Reiter, trafen sich Vertreter der Handwerkskammer und der Münchner Innungen.
Im letzten Jahr wurde intensiv über die Themenfelder Baustelleneinrichtungen und Sondernutzungsgebühren, Verkaufscontainer bei Umbaumaßnahmen auf öffentlichem Grund sowie den Gesamtbereich Parklizenzgebiete gesprochen. "Seitdem konnte eine Reihe von Verbesserungen erreicht werden, wofür ich der Stadt München ausdrücklich danke. Trotzdem gibt es noch einige Probleme zu lösen", erklärte Handwerkskammer-Vizepräsident Franz Xaver Peteranderl, der gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Lothar Semper die Kammer vertrat.
Thematisiert wurde u.a. die Einführung eines elektronischen Vergabeverfahrens bei der Landeshauptstadt. Der Freistaat Bayern wickelt öffentliche Ausschreibungen mittlerweile elektronisch ab – die erhobenen Unkostenbeiträge für in Papierform übersandte Ausschreibungsunterlagen entfallen dabei. Reiter erklärte, der Stadtrat werde im Herbst hierzu beraten.
Vollkommen unbefriedigend stellt sich nach wie vor die Parksituation für Handwerksbetriebe dar. Nachdem die Stadt im vergangenen Jahr die Gebühren für Parklizenzen für gewerbliche Anleger und für Handwerkerparkausweise erhöht hatte, wurde in jüngster Vergangenheit bei Genehmigungen äußerst restriktiv verfahren.