Sachsen - 15.12.2009
Elf Bundessieger aus dem sächsischen Handwerk
Top-Ergebnisse für sächsische Gesellen im Berufswettbewerb 2009
Mit großem Erfolg haben junge sächsische Handwerkerinnen und Handwerker im diesjährigen Berufsleistungsvergleich für Aufsehen gesorgt.
Von den sächsischen Teilnehmern, die sich zuvor jeweils als Erstplatzierte im Landesausscheid für die bundesweite Endrunde qualifiziert hatten, behaupteten sich in den zurückliegenden Wochen elf junge Leute in ihrem Beruf auch auf Bundesebene als Sieger. Im Einzelnen sind dies:
Aus dem Bezirk Chemnitz:
- Dachdecker Chris Schrepel, Callenberg, von der Fa. Frank Schrepel, Callenberg (Landkreis Zwickau);
- Geigenbauer Michael Kort, Ratzeburg (Schleswig-Holstein), vom Beruflichen Schulzentrum für Technik, Oelsnitz/Vogtland;
- Handzuginstrumentenmacher Udo Schneider, Schwarzenberg/Erzgebirge, vom Beruflichen Schulzentrum für Technik, Oelsnitz/Vogtland;
- Straßenbauer Woldemar Buchmüller, Auerbach/Vogtland, von der Winfried Ottinger Tief- und Ingenieurbau GmbH, Weichlitz (Vogtlandkreis)
Aus dem Bezirk Dresden:
- Kälteanlagenbauer Christian Richter, Dresden, von der Sachsen Kälte GmbH, Dresden;
- Steinmetzin Karla Just, Hartha bei Döbeln, von der Fa. Steinmetz- und Steinbildhauermeister Sven Schubert, Dresden;
- Verfahrenstechnologe Mühlen- und Futtermittelwirtschaft Sebastian Unger, Göda, von der Rätze-Mühle GmbH & Co. KG, Göda (Landkreis Bautzen);
- Orgel- und Harmoniumbauer Frank Reimer, Kreina/Naundorf (Landkreis Nordsachsen), von der Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH, Dresden
Aus dem Bezirk Leipzig:
- Gebäudereiniger David Witek, Markranstädt bei Leipzig, von der rp Gebäudereinigungsgesellschaft mbH, Leipzig;
- Karosseriebauer Mathias Holzbrecher, Meltewitz (Muldentalkreis), von der RKB – Reparatur- und Karosseriebau GmbH, Döbeln;
- Seiler Florian Hörl, Eilenburg, von der Fa. Seilerei Holger Voigt, Bad Düben (Landkreis Nordsachsen).
Insgesamt wurden 118 Bundessieger ermittelt. – Neben diesen Spitzenplätzen im bundesweiten Endausscheid erreichten aus Sachsen fünf weitere Handwerkerinnen und Handwerker die Plätze zwei und drei.
Am deutschlandweiten Endausscheid im Berufswettbewerb 2009 hatten sich aus dem Freistaat 61 junge Leute beteiligt. Diese hatten sich zunächst in Regionalwettbewerben durchgesetzt, in denen ursprünglich mehr als 650 Teilnehmer an den Start gegangen waren. Eine wesentliche Voraussetzung war der Abschluss der Gesellenprüfung mindestens mit der Note "gut". Bewertet wurden zum Teil auch Arbeitsproben und Gesellenprüfungsarbeiten.
Mit einer eigenen Feierstunde werden der Sächsische Handwerkstag sowie die "Stiftung zur Förderung der Berufsbildung und Innovation im sächsischen Handwerk" am 5. Februar 2010 in Dresden die Spitzenkönner auf Landesebene einschließlich der oben genannten Bundessieger ehren.