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Schimmelpilzbefall Tipps gegen die Feuchtigkeit im Winter

In der kalten Jahreszeit steigt das Risiko von Schimmelpilzbefall in Häusern und Wohnungen. Doch der Bewohner kann sich dagegen schützen. Ist der Schimmelpilz erstmal da, hilft nur noch der Fachmann.

Schimmelpilzbefall in der Wohnung
Bei Schimmelpilzbefall hilft nur noch der Experte. Doch mit einigen Tricks ist es möglich, dem vorzubeugen. -

Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Birgit Holfert, Expertin der Verbraucherzentrale Energieberatung, erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls und gibt Tipps, wie man die Wohnung schützen kann.

Hohe Luftfeuchtigkeit fördert Schimmelpilzbefall

„Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Auch die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück, so dass an der Oberfläche der Wand die relative Luftfeuchte stark ansteigt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, betont Holfert.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei hilfreich. Um zu verhindern, dass die Wände auskühlen, hilft es ausreichend zu heizen. Eine gute Dämmung verringert zudem das Schimmelrisiko.

Experten hinzuziehen

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Birgit Holfert kann da nur der Fachmann helfen: „Wir empfehlen Verbrauchern immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder.“

Der Experte könne auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernen. Unterstützung bei Schimmelpilzbefall erhalten Betroffene auch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale. dhz

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