Jahrestagung der Beauftragten für Innovation und Technologie in Gera
Zu ihrer Jahrestagung trafen sich die 69Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der deutschen Handwerkskammern, Berufsbildungsstätten und Kreishandwerkerschaften Ende Oktober für drei Tage in Ostthüringen. Ziel der Tagung war es, in Fragen des technologischen Fortschritts immer auf dem neuesten Stand zu sein und aktuelle Themen der Innovationsfähigkeit im Handwerk zu beleuchten.
Klaus Nützel, Präsident der Handwerkskammer für Ostthüringen, freute sich besonders, dass mit Bernd Jäckel auch ein Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums gekommen war und dankte dem Minister für die Mittelstands- und Innovationsförderung.
Der Kammerpräsident machte aber gleichzeitig deutlich, dass das Innovationsbild des Handwerks in der und öffentlicher Wahrnehmung immer noch zu stark auf die Rolle des Technologieanwenders beschränkt ist. Doch der Handwerker sehe sich selbst zunehmend in der Rolle des „Problemlösers“, der Innovation immer als die spezifische Bearbeitung eines individuellen Kundenauftrags betrachtet. Hier verbinden sich die Kenntnisse über Materialeigenschaften mit der Kenntnis der Funktionalitäten des vorhandenen Produktspektrums in der konkreten Anwendung.
Gerade in den kleinbetrieblichen Strukturen müssen von der Planung und Strukturierung der Entwicklung über schutzrechtliche Fragen bis zur aktiven Marktbearbeitung alle Stufen des Innovationsprozesses selbst organisiert und durchgeführt werden. „Das ist der große Unterschied zu Innovationen in der Industrie und die große Herausforderung für das Handwerk.“ Dabei spielen die Beauftragten für Innovation und Technologie eine besondere Rolle. Sie sind es, die mit ihrem Wissen den Betrieben bei der Umsetzung ihrer Innovationen behilflich sind und die Markteinführung vorbereiten. Deshalb ist es für die Berater umso wichtiger, stets auf dem modernsten Stand zu bleiben, wozu auch die Tagung diente. Themen waren die Mittelstandsförderung, das Innovationsprogramm des Bundes, Energie- und Gebäudetechnik, Elektromobilität, Automatisierungstechnik und Innovationsmanagement. Darüber hinaus standen der Transfer in die berufliche Bildung und das Internetportal Bistech auf der Agenda.
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.