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Längere Akkulaufzeit Stromsparen mit dem Android-Smartphone: sieben Tipps

Wie kann man mit dem Android-Smartphone Strom sparen und dem Akku ein paar zusätzliche Stunden abringen? Zum Beispiel indem man ungenutzte Apps löscht oder sich auf die Suche nach Stromfressern im Hintergrund begibt. Sieben Tipps.

Android Smartphones gelten im Vergleich zu Apple iPhones oder Windows Phones als stromhungrig. Das liegt vor allem daran, dass das Betriebssystem von Google Entwicklern und Apps viele Freiheiten beim Zugriff auf Hardware und Internetverbindung lässt. Sieben Tipps, wie der Akku länger durchhält.

Ungenutzte Apps entfernen

Je seltener sich ein Android-Smartphone zum Datenabgleich mit dem Internet verbinden muss, umso länger hält der Akku durch. Deswegen sollte man alle ungenutzten Apps vom Telefon entfernen oder sie anweisen, sich nur dann zu synchronisieren, wenn man sie auch wirklich nutzt.

Synchronisation deaktivieren

Viele Apps synchronisieren sich in kurzen Zeitabständen, um immer aktuelle Inhalte parat zu haben. Zum Beispiel Mailprogramme, die ständig auf dem Mailserver nach neuen Nachrichten suchen. Wer darauf verzichten kann, sollte die Funktion in den Einstellungen der einzelnen Apps ausstellen, rät Yasmin Vetterl von der Zeitschrift "Chip". Dann muss man aber selbst die Apps aufrufen, um neu eingegangene Nachrichten herunterzuladen. Als Kompromiss lässt sich unter Umständen das Synchronisations-Intervall verlängern. Das gehe bei einigen Apps, erklärt Mattias Baumann vom Tüv Rheinland. Dann ziehen die Programme zumindest seltener im Hintergrund Strom.

Automatische Updates deaktivieren

Wer das automatische Herunterladen von Updates im Google Play Store deaktiviert, spart weiteren Strom. Außerdem kann ab Android 4 die Hintergrundaktualisierung von Apps deaktiviert werden - leider nur pauschal und nicht einzeln. Bei Android 4 lässt sich die Hintergrundaktualisierung unter "Datenverbrauch/Hintergrundaktualisierung beschränken", deaktivieren. Ab Android 5 in den Einstellungen unter "Konten", dann im Kontextmenü oben rechts die Option "Daten automatisch aktualisieren" auswählen.

Stromfresser finden und beseitigen

Manch eine App verbraucht auch ungenutzt viel Strom. Solche Verschwender findet man in den Einstellungen im Unterpunkt "Akku". Dort wird angezeigt, welche App besonders viel verbraucht, in der detaillierten Ansicht erfährt man auch, wie lange sie im Hintergrund aktiv ist und ob sie GPS oder Datenfunk nutzt. Zum Stromsparen kann man hier Apps zwangsweise beenden, sie deaktivieren oder deinstallieren.

Display verdunkeln

Bei vielen Mobilgeräten können Nutzer schon über die Schnelleinstellungen die Helligkeit des Displays reduzieren. Außerdem sollte man das Display deaktivieren und nicht weiterleuchten lassen, sobald man das Gerät aus der Hand legt. Baumann betont: "Das Display ist der größte beeinflussbare Stromverbraucher bei Smartphones."

Verbindungen deaktivieren

Braucht man unterwegs keine Internetverbindung, kann man sie ausschalten. Unterwegs muss auch das WLAN-Modul nicht aktiviert sein. Auch das GPS braucht man eigentlich nur selten. Ein Besuch in den Einstellungen lohnt. Bei "Standort" lässt sich häufig ein Energiesparmodus auswählen. Auch NFC und Bluetooth suchen immerzu nach Verbindungsmöglichkeiten, wenn sie aktiviert sind. Das zieht unnötig Strom. Deshalb stellt man diese Schnittstellen aus, wenn man sie nicht braucht, rät Baumann.

Sparmodus nutzen

Wenn der Akkustand unter eine bestimmte Grenze springt, schlagen einige Mobilgeräte einen Sparmodus vor. "Den kann man ruhig nutzen", meint Vetterl. Denn das Smartphone fährt das System dann automatisch in einen energieeffizienten Modus herunter. Ist der Akku am Ende und man braucht das Gerät aber bald für einen wichtigen Anruf, gibt es laut Vetterl eine ganz einfache Lösung: "Vorübergehend ausschalten." dpa/dhz

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