Nach der größten deutschen Tankstellenkette Aral knickt auch der schärfste Konkurrent Shell ein und will wieder flächendeckend klassisches Superbenzin an allen Stationen anbieten.
"Selbstverständlich sollen die Kunden an unseren Tankstellen die Produkte finden, die sie nachfragen – und dazu gehört Super 95 mit einem maximalen Ethanolgehalt von fünf Prozent", erklärte Shell-Tankstellenchef Jörg Wienke.
Shell hatte in Ost- und Süddeutschland das klassische Super E5 aus dem Programm genommen und durch E10 ersetzt. Allerdings hatte die Mehrzahl der Autofahrer den neuen Bio-Sprit abgelehnt und statt dessen das teure Super Plus getankt. Damit hatten die Mineralölkonzerne nicht gerecht. Sie konnten nur mit hohen Kosten die Versorgung aufrechterhalten.
Rund die Hälfte der 2.200 Shell-Tankstellen wurde schon auf E10 umgestellt.
dapd
Kopf der Woche
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