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VW-Tochter steigt in wachsenden Markt ein Seat Ateca: Spanische SUV-Premiere

Seat bringt sein erstes SUV auf den Markt. Mit dem kompakten Ateca will die spanische VW-Tochter von den wachsenden Verkaufszahlen in dem Segment profitieren.

Denn die Nachfrage nach SUV wächst weiter. Für Westeuropa rechnet Seat-Chef Luca de Meo mit einem Anstieg der Verkaufszahlen um 25 Prozent. Deshalb steigt der Hersteller in das vermeintlich lukrative Geschäft ein und präsentiert sein erstes Sport Utility Vehicle, wie die Pkw mit der Optik eines Geländewagens genannt werden. Bei Seat soll es Ateca heißen.

Klingt fast wie Altea. Der Pkw mit diesem Namen wird von Seat aus dem Programm genommen, obwohl das Fahrzeug beim renommierten J.D. Power Report 2013 in der Klasse der Vans noch mit den zufriedensten Autofahrern glänzen konnte. „Nichts ist uns wichtiger als zufriedene Kunden“, sagte der damalige Deutschland-Chef von Seat, Manfred Kanter.

Vorverkauf beginnt im Sommer

Weniger Van, mehr SUV scheint die Strategie bei Seat zu lauten. Ab Sommer kann der Ateca in drei Ausstattungslinien und vielfältigen Varianten bestellt werden. Als Motoren stehen zwei TSI-Benziner und zwei TDI-Diesel mit einem Leistungsspektrum von 115 bis 190 PS. Den Ateca gibt es mit Front- oder Allradantrieb, Schalt- oder DSG-Doppelkupplungsgetriebe.

Das Design des Ateca nimmt die für Seat typische Formensprache auf, gut zu erkennen am trapezförmige Grill oder der dreieckigen Signatur des Tagfahrlichts. In der höchsten Ausstattungsvariante gehören Voll-LED Scheinwerfer zur Serienausstattung enthalten. Interessant: die von Seat als „Welcome“-Inszenierung gepriesene Funktion, bei der LEDs im Außenspiegel das Feld neben den Türen erleuchten und dabei den Namen und die Silhouette des Ateca auf den Boden projizieren.

Seat Ateca

Viel wichtiger sind dagegen die Assistenzsysteme wie der Stauassistent. Er erleichtert im Stop-and-Go-Verkehr dem Fahrer die Arbeit. Im absoluten „Stautempo“ lenkt, beschleunigt und bremst der Ateca dabei innerhalb der Systemgrenzen automatisch. Bei Tempo bis etwa 60 km/h unterstützt das System durch Geschwindigkeits- und Spurregelung.

Der neue Notfallassistent greift ein, wenn der Fahrer in einer Gefahrensituation zu lange inaktiv bleibt. Dann wird er optisch, akustisch und schließlich über einen Bremsruck gewarnt. Reagiert er immer noch nicht, bremst der Ateca bis zum Stillstand, bleibt dabei in der Spur und aktiviert das Warnblinklicht sowie die elektronische Parkbremse.

Zu den weiteren Systemen gehören unter anderem Verkehrszeichenerkennung, Toter-Winkel-Assistent, Ausparkassistent oder das Top View-Kamera System.

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