Nach der Wahlniederlage der schwarz-gelben Regierung in Nordrhein-Westfalen verlieren Union und FDP einer Umfrage zufolge auch bundesweit an Zustimmung.
In der aktuellen Forsa-Erhebung des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL verloren CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche drei Prozentpunkte und kommen nur noch auf 32 Prozent der Wählerstimmen. Die FDP büßte einen Punkt auf sechs Prozent ein. Damit kommt das schwarz-gelbe Lager auf den schlechtesten Wert seit Anfang 2000.
Die SPD verbesserte ihr Ergebnis hingegen um drei Punkte auf 27 Prozent. Die Grünen kletterten um einen Punkt auf 16 Prozent. Die Linke sank um einen Punkt auf elf Prozent.
Erklärten vor gut einem halben Jahr noch 30 Prozent der Deutschen, CDU und CSU könnten am ehesten die Probleme in Deutschland lösen, so sagen dies laut der Erhebung aktuell nur noch 17 Prozent.
43 Prozent der Befragten wünschen sich den Angaben zufolge mittlerweile auf Bundesebene die Große Koalition zurück. 16 Prozent würden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) raten, wie bisher weiterzuregieren. 15 Prozent plädierten für einen neuen Koalitionsvertrag mit der FDP, elf Prozent für eine Kabinettsumbildung.
Für den Wahltrend hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 2.001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 10. bis 14. Mai befragt. Zum Stand der Bundesregierung äußerten sich 1.006 Wähler vom 12. bis 14. Mai.
ddp
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