Die schwarz-gelbe Bundesregierung verliert weiter an Rückhalt bei den Wählern. CDU/CSU sanken in der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 33 Prozent. Dies sei der niedrigste Wert in diesem Jahr.
Die FDP büßte einen Punkt auf acht Prozent ein. Die gemeinsamen 41 Prozent sind den Angaben zufolge das schlechteste Ergebnis für Schwarz-Gelb seit Februar 2001.
In der Umfrage für das Magazin «"Stern" bezeichneten 84 Prozent der Bürger die Koalition als zerstritten. Lediglich acht Prozent sagten, CDU, CSU und FDP würden an einem Strang ziehen. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) hielt die FDP für schuldig am Streit in der Koalition. Eine gleichmäßige Verteilung der Verantwortung hierfür machten 28 Prozent aus.
Die SPD konnte sich in der Wählergunst um einen Punkt auf 23 Prozent verbessern, das beste Ergebnis in diesem Jahr. Auch die Linke stieg um einen Punkt auf zwölf Prozent. Für die Grünen würden erneut 16 Prozent der Wähler stimmen.
Für die Erhebung der Parteipräferenz wurden 2.502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 1. bis 5. März durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt.
ddp
Leute
Als Tatort-Kommissar Paul Stoever hat sich Manfred Krug einen festen Platz im Gedächtnis des gesamtdeutschen Fernsehpublikums erobert. Eine seiner großen Filmrollen aber spielte er als aufmüpfiger Zimmermann im Defa-Streifen "Spur der Steine", der in der DDR schon nach drei Tagen verboten wurde. Am 8. Februar feiert Manfred Krug seinen 75. Geburtstag.
Meinung
"Wer nicht wirbt, stirbt." So hat Henry Ford schon vor hundert Jahren den Wert von Werbung beschrieben. Der amerikanische Automobil-Tycoon hat diesen Satz zwar vor allem auf seine eigenen Fahrzeuge bezogen und weniger auf ganze Wirtschaftsbereiche. Doch auch ein Bereich wie das Handwerk braucht Werbung, braucht den Austausch mit der Öffentlichkeit, wenn es langfristig nicht an Ansehen, Bedeutung und Image verlieren will.