Eschachschule in Dunningen geht eine Bildungspartnerschaft mit 14 Handwerksunternehmen ein - Von Schule trifft Wirtschaft
Bei sinkenden Schülerzahlen und komplexer werdenden Berufsbildern im Handwerk erhält die Nachwuchssicherung einen immer größeren Stellenwert. Ein gutes Werkzeug zur Sicherung von zukünftigen Fachkräften sind die sogenannten Bildungspartnerschaften. Eine solche Bildungspartnerschaft wurde nun zwischen der Eschachschule in Dunningen und namhaften regional ansässigen Handwerksunternehmen geschlossen.
Mit im Boot sind aus Dunningen die Bau-Mauch GmbH, die Maßschreinerei Franke, Gantner Sanitär-Heizung-Flaschnerei, das Autohaus Adolf Hils, die Stuckateurbetriebe Alfred Mauch und Karl Mauch KG sowie die Elektro Weber GmbH aus Seedorf. Aus Hardt ist die Schreinerei Flaig dabei, aus Bösingen die Zimmerei Hubert Haberstroh und aus Mariazell der Stuckateurfachbetrieb Jauch. Der Malerfachbetrieb Dieter Kaupp GmbH, die H. Maurer GmbH & Co. KG (Heizung-Klima-Sanitär) sowie die Bäckerei Storz GmbH kommen aus Schramberg-Sulgen, die Gebrüder Stumpp GmbH & Co. KG aus Rottweil.
Durch die Bildungspartnerschaft werden die schon zum Teil bestehenden Beziehungen vertieft und erhalten mehr Verbindlichkeit. Schon seit Jahren kooperieren einige dieser Firmen mit der Eschachschule, nun kommt in die Beziehungen noch etwas mehr Verbindlichkeit, betonte Bernhard Hoch, Präsident der Handwerkskammer Konstanz, in seiner Ansprache. „Für unser Handwerk ist die Nachwuchssicherung ein wichtiges Anliegen. Umso wichtiger ist es, den Jugendlichen auch die Vielfalt der handwerklichen Berufe aufzuzeigen und hier qualifizierte Bewerber zu finden“, so Hoch.
In den unterzeichneten Vereinbarungen ist festgelegt, dass sich Schule und Betriebe regelmäßig austauschen und gemeinsame Aktivitäten pflegen werden. Diese reichen von Betriebsbesichtigungen und Informationsveranstaltungen in den Unternehmen bis hin zur Bereitstellung von Praktikaplätzen. Die nächste Aktion wird der Berufsinformationstag am 26. Februar sein, an dem sich die Betriebe vorstellen und an den Bewerbungstrainings mitarbeiten, die an der Realschule in Klasse 9 sowie an der Werkrealschule in Klasse 8 stattfinden. „Mehr authentische Lebenswirklichkeit in die Schule reinbringen“, das wolle die Eschachschule mit der Kooperation, so Rektor Bernhard Pfundstein. Und auch Bürgermeister Gerhard Winkler sieht die positiven Effekte einer solchen Bildungspartnerschaft: „Das ist eine Win-win-Situation für alle.“
Die Handwerkskammer Konstanz berät interessierte Unternehmen und Schulen gerne zum Thema Bildungspartnerschaften. Kontakt: Karsten Smykala, E-Mail: karsten.smykala@hwk-konstanz.de.
Detaillierte Informationen für Unternehmen, die sich gerne an einer Bildungspartnerschaft beteiligen möchten, stellt zudem das
Internetportal www.bildungspartner-bw.de zur Verfügung
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.