Die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte in Deutschland ist im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode gestiegen.
Wie die Bundesbank in Frankfurt am Main mitteilte, lag sie mit fast 52 Milliarden Euro um 6 Milliarden höher als im ersten Quartal 2008. Die saisonbereinigte Sparquote sei von 11,3 auf 11,7 Prozent des verfügbaren Einkommens gestiegen.
Nachdem die gesamten Geldvermögensbestände der privaten Haushalte – vor allem bedingt durch den starken Rückgang der Aktienkurse – von Anfang bis Ende 2008 stark gesunken waren, waren sie nach Bundesbank-Angaben trotz der zu Jahresbeginn anhaltenden Bewertungsverluste wegen des hohen Sparaufkommens mit 4,4 Billionen Euro Ende März wieder etwas höher als Ende 2008.
Die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte gingen den Angaben zufolge im ersten Quartal um sechs Milliarden Euro zurück. Allerdings seien vor allem im Zusammenhang mit dem regen Kauf von Pkws im Zuge der Abwrackprämie Konsumentenkredite verstärkt nachgefragt worden. Die Schulden insgesamt lagen laut Bundesbank zum Ende des ersten Quartals bei 1,5 Billionen Euro. Das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte habe damit gut 2,9 Billionen Euro betragen. Das seien rund 20 Milliarden Euro mehr als drei Monate zuvor gewesen.
ddp
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