Neue Milliardenhilfen für Griechenland und ein Schuldenschnitt der Banken sind beschlossen. Die Finanzminister der Eurozone haben sich auf ein neues Hilfspaket geeinigt und wollen das Land mit den bereits im Oktober vereinbarten 130 Milliarden Euro vor der Pleite retten. Doch den Schuldenschnitt der Gläubiger zahlen auch die deutschen Steuerzahler. mehr
Nach langem Ringen hat sich die Union nun doch entschieden, den früheren DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Kandidaten für das Bundespräsidentenamt zu unterstützen. Damit sind sich CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne darüber einig, wer Christian Wulff im Amt des Bundesprädident nachfolgen soll. mehr
Die Kosten der Kommunen für Sozialausgaben nehmen weiter zu. In einer vom Deutschen Städtetag veröffentlichten Prognose der kommunalen Spitzenverbände hieß es, die Summe werde 2012 bei voraussichtlich 45,5 Milliarden Euro liegen. Der Anstieg wird jedoch durch das finanzielle Engagement des Bundes spürbar abgemildert. mehr
Ob es künftig einen Steuerbonus für energetische Gebäudesanierungen gibt, bleibt weiter ungeklärt. Der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern hat die Entscheidung gestern Abend erneut vertagt. Ein Termin für einen neuen Einigungsversuch steht bislang noch nicht fest. Die Länder wehren sich weiterhin, einen Teil der erwarteten Steuerausfälle von bis zu 1,5 Milliarden Euro zu tragen. Doch formal sind noch mehrere Einigungsversuche möglich. mehr
Nur wenn die Bundesregierung in Zukunft stärker auf die Themen Energiesparen und Energieeffizienz setzt, hat die Energiewende nach Ansicht von Martin Pehnt vom Ifeu-Institut in Heidelberg eine Chance. In einem offenen Brief an die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat der Umweltexperte gemeinsam mit anderen Forschern vor dem Scheitern der Klimaziele gewarnt. Er ruft aber auch das Handwerk auf, stärker für die Energiewende zu werben. mehr
Nach Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ist die Scheinselbstständigkeit in Deutschland noch immer weit verbreitet. Dabei hat die Behörde der Zollverwaltung verschiedene Handwerksbranchen besonders im Visier. Doch die Bundesregierung bleibt ruhig, sie möchte keine stärkeren Kontrollen einführen. mehr
Die Kommunen in Deutschland sind teilweise hoch verschuldet. Doch die Bandbreite der Gründe ist groß und nicht zu vergleichen mit den Problemen in Südeuropa. Im Interview mit der Deutschen Handwerks Zeitung spricht Finanzexperte Jens Otte von der Deutschen Bank über die Folgen kommunaler Verschuldung und darüber, wie die Kämmerer unter Druck geraten. mehr
Jeder zweite Bürger ist mit der Wirtschaftsordnung in Deutschland unzufrieden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage für den ARD-DeutschlandTrend im Februar 2012. Allerdings sehen viele auch keine sinnvolle Alternative zur sozialen Marktwirtschaft. 65 Prozent sind der Meinung, sie sei für Deutschland immer noch am besten. mehr
Die Deutsche Bahn möchte ihre Bahnhöfe wetterfest machen und gleichzeitig die veralteten Gebäude und Anlagen modernisieren. Sie plant Baumaßnahmen im Wert von rund 100 Millionen Euro, mit denen 80 bis 100 Bahnhöfe umgebaut werden sollen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer kündigte an, zusätzlich noch Investitionen von rund einer Milliarde Euro für die Schiene bereitzustellen. mehr
Im anhaltenden Streit um das Niveau von Abitur und Lehre haben sich Bund, Länder und Tarifpartner jetzt auf einen Kompromiss geeinigt: "Wir nehmen jetzt jene Berufsabschlüsse auf, die einen unmittelbaren Bezug zum Arbeitsmarkt haben", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Allgemeinbildende Abschlüsse blieben bei der Einordnung in einen achtstufigen Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) erst einmal unberücksichtigt. Im Handwerk freut man sich über dieses Ergebnis. mehr
Leute
Joachim Gauck wird im März zum elften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Was treibt den ehemaligen Pastor und Bürgerrechtler an?
Meinung
"Wer nicht wirbt, stirbt." So hat Henry Ford schon vor hundert Jahren den Wert von Werbung beschrieben. Der amerikanische Automobil-Tycoon hat diesen Satz zwar vor allem auf seine eigenen Fahrzeuge bezogen und weniger auf ganze Wirtschaftsbereiche. Doch auch ein Bereich wie das Handwerk braucht Werbung, braucht den Austausch mit der Öffentlichkeit, wenn es langfristig nicht an Ansehen, Bedeutung und Image verlieren will.