Wiesbaden -

Regionalpolitische Gesprächsrunde Politik und Handwerk tauschen sich aus

Konjunktur und Ausbildung waren nur zwei der Themen, die bei der mittlerweile zehnten regionalen ­Gesprächsrunde des Handwerks in Mittelhessen diskutiert wurden.

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, konnte ­zusammen mit Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und Bernhard Mundschenk, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, erneut hochrangige Vertreter der Kommunen und Landkreise sowie die Kreishandwerksmeister aus Mittelhessen im „Arnold-Spruck-Haus“ in Wetzlar begrüßen.

Die Gesprächsrunde im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Lahn-Dill wurde 2007 von der Handwerkskammer initiiert. Seitdem treten Handwerk und Politik in den direkten Dialog und tauschen sich über aktuelle handwerkspolitische Themen der Region aus.

Der mittelhessische Wirtschaftsraum umfasst nach Betriebszahlen zwei Fünftel des Bezirks der Handwerkskammer. Rund 9.800 der mehr als 25.000 Mitgliedsbetriebe der Kammer sind in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Vogelsberg angesiedelt. Sie beschäftigen fast 54.000 Menschen und setzen jährlich rund 4,8 Milliarden Euro um.

Handwerk und Politik ziehen an einem Strang

Der Gießener Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich gab einen Überblick über die Aktivitäten des Regierungspräsidiums und würdigte die enge Kooperation zwischen Handwerk und Politik. Beispielhaft dafür sei die Arbeit der Regionalmanagement Mittelhessen-GmbH, in der die Handwerkskammer Wiesbaden größter Gesellschafter und wichtiger Akteur sei. Im Hinblick auf die Ausbildung von Flüchtlingen lobte der Regierungspräsident das Engagement der Handwerksbetriebe, jungen Menschen, die nach Mittelhessen gekommen sind, Chancen der Integration zu bieten.

Die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister berieten zusammen mit den Kreishandwerksmeistern weitere Themen, darunter das gemeinsame Interesse, Schwarzarbeit zu bekämpfen, die Herausforderung, langfristig eine gute Verkehrsinfrastruktur für die Region aufzubauen (Ausbau A 49, B 49), und die Planungen, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen. Zum Schluss der Runde waren sich alle einig, Kammerpräsident Klaus Repp fasste zusammen: „In Mittelhessen ziehen Handwerk und Politik an einem Strang.“

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