Panorama -

Kronplatz Pistenspaß mit Extras

Zwischen Bruneck, Olang und St. Vigil liegt einer von Südtirols bekanntesten Skibergen. Das Gipfelplateau hat aber nicht nur für Skifahrer etwas zu bieten.

Jeden Mittag um Punkt zwölf Uhr läutet die Friedensglocke "Concordia 2000" auf dem 2.275 Meter hohen Gipfelplateau des Südtiroler Kronplatz tausenden Skifahrern die Mittagspause ein. Die Glocke wurde 2003 zum 25-jährigen Jubiläum des Skigebiets auf dem Gipfel erbaut. Der Kronplatz gibt nicht nur einem Berg, sondern einer ganzen Ferienregion seinen Namen und liegt im Pustertal zwischen den Orten Bruneck, San Vigil und Olang. Er ist das bekannteste der drei Skigebiete, neben Speikboden im Taurerer Ahrntal und Klausberg in Steinhaus im Ahrntal.

Ein Berg voll von Unterhaltung

Wer aber denkt, die Friedensglocke sei die einzige Attraktion des bekannten Skibergs, der täuscht sich. Futuristische Bergstationen, urige Berghütten und seit letztem Jahr befindet sich dort auch Reinhold Messners sechstes Bergmuseum, das "MMM Corones". Das Museum liegt etwas abseits auf dem Gipfelplateau und ist nur durch sein riesiges Eingangsportal aus Beton zu erkennen. Der größte Teil des Museums befindet sich im Inneren des Berges und widmet sich dem Thema "Königsdisziplin des Alpinismus", der und den Reinhold Messner geprägt hat.

Was aber bleibt, ist die Aussicht. Gipfel an Gipfel und Bergspitze an Bergspitze reiht sich das Südtiroler Bergpanorama auf. Wer sich auf der Aussichtsplattform einmal um die eigene Achse dreht, dem eröffnet sich ein einzigartiger Blick über das Panorama von den Dolomiten bis zum Alpenhauptkamm.

Da nur eine schöne Aussicht für aktive Wintersportler nicht ausreicht, haben die Betreiber des Skigebiets in den letzten Jahren viel Geld in moderne Beschneiungstechnik investiert. Insgesamt 500 Schneekanonen sorgten schon zum Start in die Wintersaison Ende November und den schneearmen Wochen danach für bestens präparierte Pisten.
Wahrscheinlich aber gerade wegen der hohen Attraktionsdichte auf dem Gipfel ist der Kronplatz bei Wintersportlern so beliebt. Auf 116 Pistenkilometern mit 32 Aufstiegsanlagen ist für jeden Skifahrer- und Boardertyp etwas dabei.

Kronplatz

Für Sportler und Genießer

An drei Seiten des Berges führen breite Pisten hinab. Die Abfahrten in die drei Täler sind lang und abwechslungsreich. Für gemütliche Cruiser geht es auf blauen und roten Hängen Richtung Olang oder nach St. Vigil, in dem noch ladinisch gesprochen wird. Der italienische Name des Kronplatzes, "plan de corones" stammt aus dieser ursprünglichen, im benachbarten Gadertal immer noch gesprochenen Sprache.

Zu den sportlichsten Abfahrten des Skigebiets zählen die beiden schwarzen Pisten nach Reischach. Sie gehören zu den "Black 5" – fünf schwarze Abfahrten mit einer Steigung von bis zu 60 Prozent.

Einen starken Fokus legt das Skigebiet auch auf Familien. In zahlreiche Skischulen und Skikindergärten lernt der Nachwuchs von geschulten Skilehrern die ersten Schwünge und zur Stärkung gibt es eigene Kinderrestaurants. An den Talstationen sorgen Rodel und Snowtubing für Spaß und Abwechslung.

Der Kronplatz

Anreise: Über Brennerautobahn (A 22) bis zur Ausfahrt Brixen/Pustertal, dann weiter Richtung Bruneck ins Pustertal.
Skipasspreise: Für Erwachsene liegt der Preis für das Tagesticket zwischen 41 und 51 Euro. Kinder bezahlen zwischen 29 und 36 Euro. Gegen Aufpreis kann die Skikarte zum Dolomiti Superskipass erweitert werden.
Betriebszeiten: Die Wintersaison läuft noch bis Anfang April.
Unterkunftstipp: Das Hotel „Mirabell Dolomiten Wellness Residenz“ befindet sich in Olang drei Kilometer von den Liftanlagen entfernt. Das Fünf-Sterne-Haus sorgt mit seinem Wellnessbereich und seiner Gourmet-Küche für Abwechslung nach einem ereignisreichen Skitag.
Kontaktadressen: Weitere Infos zum Kronplatz finden Sie unter kronplatz.com und zum Hotel unter mirabell.it.

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