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Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen bei webfähigen Computer abkassieren. Foto: ddp
WEB-GEZ
ARD verlangt Gebühr für Internet-PCs
Die GEZ-Gebühr für internetfähige PCs oder UMTS-Handys scheint beschlossene Sache. Ein Papier der ARD-Intendanten sieht vor, die Computer und Handys ab Januar 2007 mit einer monatlichen Gebühr von 5,52 Euro zu belasten.

Ein ARD-Sprecher sagte, dass auch das ZDF dem Beschluss zugestimmt habe. Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Rundfunkgebühr für webfähige PCs und Handys müssen allerdings die Bundesländer in dern kommenden Wochen treffen.


Nicht betroffen von der Neuregelung sollen einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" zufolge Privathaushalte sein, die bereits für Fernseher oder Radio eine Gebühr bezahlen.


Handwerker werden zur Kasse gebeten

Für Handwerksunternehmen kommt es dafür knüppeldick: Sie müssen, sofern sie bislang keine GEZ-Gebühr für ihre Büros entrichten, für einen webfähigen Computer bezahlen. Zahlen müssen auch Selbstständige für ihren gewerblich genutzten Heim-Computer.


erstellt am 13.09.2006
von  Patrick Choinowski
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