Home
Merkzettel | Kunden-Service | Kontakt | Impressum | Media-Service
Nachrichten aus der Region
Baden-Württemberg
Bayern
Hessen
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
DHZ aktuellNewsletter
Keine wichtige Handwerks-
Meldung verpassen !
Ihr kostenloser Newsletter >
Den kostenlosen Newsletter DHZ aktuell abonnieren:
Anzeigenmarkt
Suchen, finden und werben Sie jetzt auf www.dhz-anzeigenmarkt.de
Inserat aufgeben
Downloads
Die Ergebnisse des Deutschen Nutzfahrzeugpreises 2011
Arbeitsblatt Risikoinventur
Beschäftigung von Schülern und Studenten 2010
weitere Downloads >
Nützlich Nützlich!
Außenstände - sicher und günstig zu Geld kommen
Branchensoftware
Heiz- und Stromkosten sparen mit dem Energiesparratgeber
Buchtipps Buchtipps
Marketing-1x1 für Handwerksbetriebe
Verspannen von Teppichböden
Farbveränderungen im Blick
Termine Termine
EUROBIKE
MIDORA LEIPZIG
BAUEN & MODERNISIEREN
weitere Termine >
Content-Management by InterRed
Union
Verlängerung des ALG I soll kostenneutral sein
Die Union zeigt Gesprächbereitschaft für eine verlängerte Zahlung von Arbeitslosengeld (ALG) I. Sie knüpft aber Bedingungen an eine Umsetzung: Die Lösung muss kostenneutral sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bestand wie auch CSU-Chef Erwin Huber auf einer kostenneutralen Lösung. "Ich werde nur etwas mitmachen, was unter dem Strich für mehr Arbeitsplätze die Voraussetzung schafft und nicht, was einfach mehr Geld ausgibt", stellte die Kanzlerin klar.

Mehrkosten von 800 Millionen Euro

Nach dem Willen der SPD sollen Arbeitslose ab 50 Jahren wieder bis zu zwei Jahre ALG I beziehen. Erwerbslose ab 45 Jahren sollen 15 statt bislang zwölf Monate ALG I erhalten. SPD-Chef Kurt Beck rechnet dabei mit Mehrkosten von 800 Millionen Euro.

Die CDU will dagegen die längere Zahlung von ALG I an die Beitragsdauer koppeln. Zur Wahrung der Kostenneutralität soll bei Jüngeren gekürzt werden. CSU-Chef Huber betonte, seine Partei sei bereit, mit der SPD über eine Verlängerung des ALG I zu reden, wenn der Konsolidierungskurs nicht verlassen werde. Um Mehrausgaben zu kompensieren, solle stärker Leistungsmissbrauch bekämpft werden. So könnten Arbeitslosen die Leistungen "automatisch und ohne Ermessensspielraum" gekürzt werden, wenn sie Arbeit ablehnten, sagte Huber. Der CSU-Chef verwies zudem auf bis zu 600 Millionen Euro Spielraum wegen des befristeten Zuschlags, der beim Übergang vom ALG I zum ALG II gezahlt werden kann.

Arbeitslosenversicherung senken

Die Union drängte zugleich auf einen Vorrang für eine weitere Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Die Senkung auf 3,5 Prozent zum 1. Januar 2008 "kann nur eine Durchgangsstation sein", sagte Huber.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hält gar 3,2 Prozent für denkbar. Auch CDU-Vize Jürgen Rüttgers will den Satz "möglichst unter 3,5 Prozent" reduzieren. Merkel äußerte sich zurückhaltend. Sie betonte zwar das Ziel der Union, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung so weit wie möglich zu senken. Es wäre aber "das Allerschlechteste", wenn man den Beitragssatz nächstes oder übernächstes Jahr wieder erhöhen müsste. Man werde die Bundesagentur um Prüfung bitten, welche Spielräume vorhanden seien.

Glos macht neuen Vorschlag

Mit einem neuen Vorschlag griff Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) in die Debatte ein. Er sagte: "Statt ein wirksames Reformelement einfach wieder rückgängig zu machen, könnte man den Versicherten doch anbieten, längere Bezugsdauer für individuell höhere Beiträge zu erkaufen - genau wie eine Zusatzversicherung bei der Krankenversicherung." Das ließe die Arbeitskosten unberührt und wäre kostenneutral für die Bundesagentur. Merkel sagte dazu, man könne darüber reden. Beim Arbeitslosengeld I sollte aber ein Weg gefunden werden, "der sich in dem System" abspielt.

ddp


erstellt am 29.10.2007
Aktuelle Nachrichten
ALG I: Jetzt ist die Union am Zug
Die Union zeigt Gesprächsbereitschaft für eine verlängerte Zahlung von Arbeitslosengeld (ALG) I. Im Koalitionsausschuss soll eine Lösung gefunden werde. Sie knüpft aber Bedingungen an eine Umsetzung. mehr >
Themenpakete
Altersvorsorge
Rechtzeitig an das Alter denken, zahlt sich aus. mehr >
Nachrichten aus der DHZ
Geringer Unternehmergeist in Deutschland
Eurobarometer-Umfrage der Europäischen Kommission mehr >