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Auch im Juli haben sich die Verkaufszahlen für Pkw nicht verbessert. Foto: ddp
Pkw-Markt bleibt auch im Juli schwach
Optimistischer Blick in die Zukunft trotz schlechter Zahlen
Der Automarkt in Deutschland hat sich immer noch nicht erholt. Statt dessen sind die Zahlen im Juli erneut zurückgegangen. Der Rückgang fiel allerdings weniger stark aus als in den Vormonaten.

Bei den Personenwagen fiel die Zahl der Neuzulassungen auf 257.000 Fahrzeuge. Das entspricht einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Juli 2006, wie der Verband der Automobilindustrie in Frankfurt mitteilte.

Das ist immrhin eine Steigerung gegenüber den Vormonaten. Im Juni hatte das Minus noch bei sieben und im Mai sogar bei elf Prozent gelegen. Für die ersten sieben Monate beträgt der Rückgang damit noch acht Prozent auf 1,8 Millionen Fahrzeuge.

Im Juni hatte der VDA seine Jahresprognose noch 100.000 Fahrzeuge auf 3,2 Millionen nach unten korrigiert. Als Gründe für den Rückgang waren vor allem der zu Jahresbeginn verzeichnete Vorzieheffekt durch die Mehrwertsteuererhöhung sowie die Verunsicherung der Verbraucher durch die Diskussion über eine CO2-basierte Kfz-Steuer und die hohen Benzinpreise genannt worden.

Auch wenn der Inlandsmarkt weiter eine negative Tendenz aufwies, gab die Exportbilanz den Automobilherstellern im Juli Grund zur Freude. Die Ausfuhr von Automobilen habe sich um zehn Prozent erhöht, womit für die ersten sieben Monate des Jahres die Ausfuhr von 2,6 Millionen Fahrzeugen unter dem Strich steht. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent. Auch für die kommenden Monate zeigte sich der Verband hinsichtlich des Auslandsgeschäfts zuversichtlich. Ein Grund für diesen Optimismus ist die im September stattfindende Internationale Automobilausstellung, die weltweit größte Pkw-Messe. Von ihr erwartet der VDA deutliche zusätzliche Impulse.

Quelle: ddp


erstellt am 03.08.2007
von  Merete Elias
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