Home
Merkzettel | Leser-Service | Kontakt | Impressum | Media-Service
Nachrichten aus der Region
Baden-Württemberg
Bayern
Hessen
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
DHZ aktuellNewsletter
Keine wichtige Handwerks-
Meldung verpassen !
Ihr kostenloser Newsletter >
Den kostenlosen Newsletter DHZ aktuell abonnieren:
Anzeigenmarkt
Suchen, finden und werben Sie jetzt auf www.dhz-anzeigenmarkt.de
Inserat aufgeben
Downloads
Auszug aus dem Lohn-Tarifvertrag für das Gebäudereinigerhandwerk
weitere Downloads >
Nützlich Nützlich!
Branchensoftware
Heiz- und Stromkosten sparen mit dem Energiesparratgeber
Außenstände - sicher und günstig zu Geld kommen
Buchtipps Buchtipps
Verspannen von Teppichböden
Als Handwerker erfolgreich beim Kunden auftreten
Mach Deinen Markt!
Termine Termine
SHK
iN VIVA
GDS
weitere Termine >
Content-Management by InterRed

großes Bild
Kostet ein Haarschnitt nur 8 Euro, riecht das stark nach Dumpinglohn für die Beschäftigten. Foto: ddp
Lohndumping im Friseurhandwerk
Billigpreise können Signal für Lohndumping sein
Nach den jüngsten Ermittlungen des Hauptzollamts Köln zu Lohndumping und Meldeverstößen steht das Friseurhandwerk in der Diskussion. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks begrüßt die Aktion der Behörden. Von Matthias Heiler

Bei Kontrollen in 150 Friseurbetrieben im Raum Köln hat das Hauptzollamt Köln Fälle von Lohndumping und den Missbrauch von Sozialleistungen festgestellt. Drei der 450 befragten Personen gaben an, für einen Stundenlohn zwischen 1,50 und 5 Euro zu arbeiten. Wie ein Sprecher der Behörde der Deutschen Handwerks Zeitung auf Anfrage sagte, werde in diesen Fällen aktuell noch ermittelt. Bestätigt sich der Verdacht, müssen die betroffenen Betriebe mit einem Strafverfahren rechnen. In acht Fällen waren die Beschäftigten nicht zur Sozialversicherung gemeldet. Mehrere Personen stehen zudem unter dem Verdacht, zu Unrecht Sozialleistungen bezogen zu haben.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) bewertet den Kampf gegen Schwarzarbeit und Lohndumping positiv. "Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit leistet wichtige Arbeit", sagte Justitiar Joachim Weckel der Deutschen Handwerks Zeitung. "Schwarze Schafe", die den Ruf des Friseurhandwerks beschädigten, sollten auch zur Rechenschaft gezogen werden. Schließlich würden den ehrlichen Betrieben der Branche durch Schwarzarbeit nach Schätzung des ZV jährlich zirka zwei Milliarden Euro verloren gehen.

Extreme Billigpreise können Signal für Lohndumping sein

Lohndumping konzentriere sich auf Betriebe, die Kunden mit extremen Billigpreisen locken wollen. Wer einen Haarschnitt für 8 Euro anbiete, erwecke einen unseriösen Eindruck und könne gar keinen vernünftigen Lohn zahlen. "Auch die Kunden sollten sich Gedanken machen, welche Zustände sie mit dem Gang zum Billigfriseur unterstützen", gibt Weckel zu bedenken.

Zudem existiere im Friseurhandwerk ein Tariflohn, den der Zentralverband als angemessen betrachte. In Verbindung mit Trinkgeldern und einer Leistungsentlohnung nach Umsatz könnten Angestellte in seriösen Betrieben ein ordentliches Gehalt verdienen. "Gegen extreme Dumpinglöhne zwischen 1,50 und 5 Euro müssen sich die Arbeitnehmer wehren", sagte Joachim Weckel.


erstellt am 13.10.2009
Aktuelle Nachrichten
Endlich rechtsverbindlich
Seit dem 24. Oktober und der Verkündung im Bundesgesetzblatt gilt der Mindestlohn für Wäschereien im Objektkundengeschäft. Damit sind Wäschereien mit einem Umsatzanteil von mehr als 80 Prozent im Objektgeschäft zur Zahlung des Mindestlohns verpflichtet. mehr >
Themenpakete
Handwerk profitiert 2010 von Steuererleichterungen
Ob Unternehmensteuerreform, Ist-Versteuerung oder erhöhter Kinderfreibetrag, das Jahr 2010 bringt einen ganzen Reigen von Neuerungen im Steuerbereich mit sich. Hier ein Überblick für Handwerksbetriebe... mehr >
Nachrichten aus der DHZ
Preise drücken Löhne
Realeinkommen der Zahntechniker um rund 30 Prozent gesunken. Nachwuchs bleibt aus mehr >