Der Haushaltsabschluss des Bundes 2009 ist besser ausgefallen als zunächst geplant. Laut dem Bundesfinanzministerium liegt die Nettokreditaufnahme weit unter den Planungen.
Mit 34,1 Milliarden Euro liegt die Nettokreditaufnahme weit unter den Planungen des zweiten Nachtragshaushalts von 49,1 Milliarden Euro. Der Planwert sei um fast 15 Milliarden unterschritten worden, heißt es aus dem Ministerium.
Das Haus begründete dies mit der besser als erwartet velaufenen wirtschaftlichen Entwicklung, die sowohl auf der Einnahmen- als auch der Ausgabenseite entlastet habe. Gemeinsam mit der Verschuldung der außerhalb des Bundeshaushalts geführten Sondervermögen sei für 2009 allerdings die höchste Neuverschuldung des Bundes in der Geschichte der Bundesrepublik zu verzeichnen.
Das Defizit aller Gebietskörperschaften und der Sozialversicherung belief sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 3,2 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Damit wurde der Grenzwert des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von drei Prozent überschritten.
ddp
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