Wiesbaden -

„Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“ Nachwuchshandwerker geehrt

Insgesamt 40 junge Gesellinnen und Gesellen hat die Handwerkskammer Wiesbaden für ihre vorbildlichen Leistungen beim „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“ ausgezeichnet.

Sie hatten sich als Kammer-, Landes- und Bundessieger qualifiziert. Kammerpräsident Klaus Repp und Kammerhauptgeschäftsführer Bernhard Mundschenk ehrten die Nachwuchshandwerker in Wiesbaden jeweils mit einer Urkunde, einem „Karriere-Scheck“ und einem Gutschein.

„Sie sind unsere Zukunft, die Zukunft des Handwerks“, sagte Präsident Repp. Gut ausgebildete Fachkräfte könnten die Gesellschaft mitgestalten. Mit ihrem überdurchschnittlichen Engagement im Wettbewerb und in der Gesellenprüfung seien die Nachwuchshandwerker Vorbilder für andere. Gleichzeitig ermunterte Repp die jungen Handwerkerinnen und Handwerker, ihre Karriere mit Lehre fortzusetzen.

Der „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“ wird jedes Jahr in über 100 Ausbildungsberufen auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene durchgeführt. Die Sieger werden anhand ihrer Leistung in der Gesellen- oder Abschlussprüfung und durch Arbeitsproben ermittelt.

Die Sieger jeder Ebene treten auf der nächsthöheren Ebene gegeneinander an. Teilnehmen kann, wer die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt hat und in der praktischen sowie in der Regel auch in der schriftlichen Prüfung mit der Note „gut“ oder „sehr gut“ bestanden hat. Weitere Voraussetzung ist, dass die Teilnehmerin oder der Teilnehmer zum Zeitpunkt der Gesellen- oder Abschluss­prüfung noch nicht 28 Jahre alt ist.

Aus dem Kammerbezirk hatten sich 40 Nachwuchshandwerker für den Leistungswettbewerb qualifiziert. 23 Kammersieger waren auf hessischer Ebene erfolgreich und acht setzten sich als erst-, zweit- oder drittplatzierte Bundessieger durch. Zudem wurde eine 1. Preisträgerin im Wettbewerb „Die Gute Form“ ausgezeichnet.

Die Handwerkskammer zeichnete ebenfalls vier Betriebe mit einer Ehrenmedaille aus, weil sie wiederholt seit Jahren erfolgreich ausbilden. Ihre Lehrlinge hatten sich stets beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks qualifiziert. „Gute Ausbildung sichert die Zukunft und ist der entscheidende Baustein für die Qualitätssicherung des Handwerks“, betonte Repp.

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