Meisterstücke in Holz - Niederbayern-Oberpfalz - deutsche handwerks zeitung

Niederbayern-Oberpfalz - Ausgabe 5/2011

Meisterstücke in Holz

Schreinerhandwerk stellte in Bad Griesbach aus

Elf neue Schreinermeister präsentierten ihre Meisterstücke. Es gratulierten Franz-Paul Wimmer, Bad Griesbachs 2. Bürgermeister (1.v.li.), Kreishandwerksmeister und Obermeister der Schreinerinnung, Hans-Peter...

Elf Meisterstücke, die unterschiedlicher nicht sein können, zeigten bei der Ausstellung in Bad Griesbach rund 580 Besuchern den großen Facettenreichtum im Schreinerhandwerk. Ob das Sideboard mit Glastüren, der traditionelle Leiterwagen mit Sitztruhe oder die Vitrine für Modellautos und Saxofon sowie viele Kreationen mehr, sind das Spiegelbild des Könnens und Fachwissens der neuen Meister aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern.

Im Großen Kursaal in Bad Griesbach eröffnete der Prüfungsvorsitzende der Handwerkskammer, Josef Sailer, die dreitägige Ausstellung im Schreinerhandwerk. Bad Griesbachs 2. Bürgermeister Franz-Paul Wimmer sprach Grußworte und bestätigte die kreative sowie qualitative Leistung der Schreinermeister.

Die Festrede hielt Kreishandwerksmeister und Obermeister der Schreinerinnung Pfarrkirchen-Griesbach, Hans-Peter Entholzner, der die Tradition des Schreinerhandwerks betonte. Die Ausstellung der Meisterstücke sei eine Bereicherung für den Ort, denn die Stücke spiegelten „Tatkraft, Fleiß und Kreativität wider und schenken uns auch ein Stück Zuversicht für die Weiterentwicklung im Handwerk. Sie wären ein Abdruck des Geschmacks und Stils unserer Zeit.“ Und das immerhin mit einem Materialwert von fast 150.000 Euro.

Als Bester des Kurses schnitt Manuel Gritsch aus Wallersdorf, Landkreis Dingolfing-Landau, ab. Er wurde mit einer Glasschale für seine herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Den Meisterschülern war vorgegeben, ein drehbares Teil, ein Schloss mit abziehbarem Schlüssel sowie einen Schubkasten mit traditioneller Führung in ihre Meisterstücke zu integrieren und mindestens 160 Arbeitsstunden zu investieren.

Die Werke überzeugten durch qualitative Verarbeitung, Ideenreichtum, durchdachte Formgebung und innovative Materialien, was von den Prüflingen individuell umgesetzt wurde.

 
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