Bildergalerie: Mein Meisterstück

Piratenschiff
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Die neuen Meister der Handwerkskammer für Schwaben haben beeindruckende Werkstücke gefertigt. Besser als Playmobil und Lego: Dieses Piratenschiff eines Klempnermeisters ist ein echtes Unikat.
Tischtennisplatte
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Die Tischtennisplatte eines frisch gekürten Schreinermeisters. Besonderer Clou: Die Platte leuchtet im Dunkeln.
Werkbank
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Wer will hier nicht gerne arbeiten? Die Werkbank eines Schreinermeisters.
Bett
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So lässt es sich gut schlafen: Das Bett eines Schreinermeisters.
Frisur
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Mit diesem Styling ist die Aufmerksamkeit garantiert. Die Arbeit einer jungen Friseurmeisterin.
Globus
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Mit kräftigem Schwung einmal um die Welt: Dieser Globus schmückt jedes Wohnzimmer.
Kommode
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Ausreichend Platz zum Verstauen: Kommode mady by Handwerksmeister.
Brücken
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Intelligente Brückenkonstruktion: Das Meisterstück eines Metallbauers.
Malerwand
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Weiße Wände sind langweilig: Wie es mit Kreativität anders geht, beweist diese Arbeit eines Malermeisters.
Feinwerker
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Arbeitserleichterung schafft dieses Werkstück eines Feinwerkmechanikers.
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Empfertshausen in der Rhön gilt als eine der Hochburgen deutscher Schnitzkunst. Hier hat auch Holzbildhauermeister Ronny Denner seine Ausbildung absolviert. Während meist mit Lindenholz gearbeitet wird (wie in diesem Bild zu sehen), hat sich der junge Künstler für sein Meisterstück mit Nussbaum eine besondere Herausforderung gesucht.
Meisterstück
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Simon Rix hatte bei der Anfertigung seines Meisterstücks im Mai 2014 Gemütlichkeit im Sinn. "Mein Bestreben war es ein Meisterstück zu bauen, in das ich mich nach getaner Arbeit standesgemäß setzen kann. Der Rest hat sich ganz von alleine ergeben", berichtet der Tischlermeister aus Simmerath bei Aachen. Ihm war es wichtig ein Möbelstück zu schaffen, das auf den Menschen angepasst ist und keine unnötige Bauteile besitzt.
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Das Meisterstück von Zupfinstrumentenmacher Herr Ungvary Laszlo aus Nürnberg ist eine klassische Konzertgitarre. Die Gitarre ist mit das aufwendigste was er selbst gebaut hat. Die ganzen Erfahrungen beim Bau dieser Gitarre kann er nun in seinen Betrieb einfließen lassen. Die Gitarre steht dauerhaft als Ausstellungsstück in seinem Laden und ist natürlich nicht verkäuflich.
Jukebox
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Tischlermeister Marcel Unger aus dem sächsischen Eibenstock arbeitet gerade daran, sein Meisterstück in die Serienreife zu bringen. Die Jukebox im modernen Design ist ausschließlich aus Holz und Holzwerkstoffen gebaut. Besonders "kniffelig" waren für ihn die zu durchleuchtenden Blenden und die Konstruktion des Lautsprechergehäuses. Der Klang der Musik aus seiner Jukebox soll schließlich sauber und kraftvoll sein.
Meisterstück Foyertisch
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Ein Tisch in Form einer Gewürznelke – diese Idee kam Marko Hetzer beim Kochen. Fasziniert von der Form der emporstrebenden Kugel in der Mitte und den nach außen gewölbten "Blütenblättern", machte er sich sofort ans Werk. Die größte Herausforderung war ein Kugelschalensegment komplett aus einzelnen Furnierschichten formverleimt herzustellen. Das Meisterstück hat heute einen Ehrenplatz in der Wohnstube.
Metallbaumeister Henning Arlt
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Ein geheimes Schlüsselloch hat diese Truhe von Metallbaumeister Henning Arlt (46 Jahre). Sein Meisterstück hat außerdem eine Achtfachverriegelung. Der Truhenkörper besteht aus Blech, Flachstahl und Winkelstahl und ist ohne einen Schweißpunkt und nur durch nieten zusammen gefügt. Eine Schwierigkeit am Truhenkörper war die Herstellung der Oberflächenstruktur.
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Furniert wurde der Schreibtisch, der in drei Teile zerlegt werden kann, mit heimischem Ahorn und kanadischem Vogelaugenahorn. Inzwischen hat Uwe Renatus noch eine komplette Anbauwand mit dem gleichen Furnier gebaut, damit das Meisterstück mit der restlichen Einrichtung des Raumes gut harmoniert.
Meisterstück Isabelle Schwarze
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Wenn der Kunde zufrieden ist, dann bin ich auch zufrieden. Das Meisterstück von Isabelle Schwarze (links im Bild) war eine Spezialanfertigung für eine Kundin. Ein leicht ausgestelltes Kleid mit Puffärmeln und ein Blazer. Das Kleid und der Ärmelabschluss des Blazers wurden aus schwarzer eingekräuselter Dupionseide und der Blazer aus schwarz-weißem Fischgratköper gefertigt. Die Kundin hat sich sehr über die maßgeschneiderte Kleidung gefreut.
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Uwe Renatus aus Ehrenfriedersdorf hat sein Meisterstück längst in Beschlag genommen. Entstanden ist der Schreibtisch, dessen Design der Tischlermeister in Zusammenarbeit mit einer Innenarchitektin entwarf, 1994 am Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Hildesheim.
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Metallbaumeister André Bernt aus Thum – 2002 Jahrgangsbester an der Bundesfachschule für das Metallhandwerk in Roßwein – hat für sein Meisterstück ein Motiv aus der erzgebirgischen Volkskunst gewählt. Sein Schwibbogen birgt eine ganze Reihe an handwerklichen Herausforderungen. Für die beiden aus Kupferblech getriebenen Bergmänner hat er zum Beispiel eine Form in Buchenholz schnitzen müssen. Insgesamt wurden sechs verschiedene Materialien verwendet: Stahl, Edelstahl, Messing, Kupfer, Aluminium und Plexiglas.
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Stefan Simmet aus Tittling hat als Meisterstück sein eigenes Firmenlogo aus Metall entworfen. Es stellt den Oberkörper eines Schmieds und gleichzeitig einen Amboß dar, zusätzlich hat er die typischen Werkzeuge eines Schmieds wie Hammer und Zange abgebildet. Die Meisterausbildung im Metallbau hat er im Jahr 2005 beendet.
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Da Dieter Kinauer aus Ruhstorf a.d. Rott im April 2010 nicht nur eine Meisterprüfung im Schreinerhandwerk ablegte, sondern auch viel Erfahrung mit elektrischen Komponenten hat, fügte er in sein Meisterstück elektrisch drehbare Säulen ein. Dabei handelt es sich um ein Wohnzimmermöbel aus massivem geöltem Kirschbaumholz mit integrierter Musik-CD-Ablage und frei positionierbaren Bilderrahmen.
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Daniel Meenzen aus Petersberg ist Sattler und Feintäschnermeister aus Petersberg. Er hat für sein Meisterstück einen VW Käfer in Orange gewählt, Baujahr 1972. Meenzen gab dem Käfer ein neues Inneres. Dabei sollte die Farbe des Wagens auch im Innenraum wieder dezent eingebracht werden. Als Materialien wählte er Alcantara für die Mittelteile in Sitz, Lehne und Türverkleidungen sowie Rindsleder für alle übrigen Teile. Meenzen: "Auch ohne Meisterzwang in unserem Handwerk war es mir ein Bedürfnis den Titel zu erwerben."
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"Mein Meisterstück hängt heute in meinem Büro und ist Motivation für mich , mir immer wieder etwas neues einfallen zu lassen und unkonventionelle, effektvolle Lösungen für alltägliche Probleme zu finden." Mit diesen Worten beschreibt Schreinermeister Alexander Rüggeberg sein Meisterstück, das er im Jahr 2009 gefertigt hat. Es ist eine Hausbar, Bubblebar genannt, für deren Design sich Rüggeberg von Science-Fiction-Filmen inspirieren ließ.
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Die Idee zu seinem Meisterstück kam Sebastian Breuer durch einen Bericht in der Zeitung über den deutschen Architekten Ole Scheeren, der in Peking den neuen Sitz des chinesischen Staatsfernsehen für die Olympischen Spiele gebaut hat. Als er 2007 seine Meisterausbildung im Steinmetzhandwerk gemacht hat, ließ er sich davon inspirieren. Der Skulptur gab er den Namen "Licht und Schatten".
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Herbert Badstieber aus Bad Berneck hat für seine Meisterprüfung im Zentralheizungs-und Lüftungsbauerhandwerk ein sogenanntes "Hirschgeweih" angefertigt. Dabei musste er eine Vielzahl von handwerklichen Fähigkeiten wie Biegen, Schweißen oder Einschuhen zeigen. Das Meisterstück wurde in Handarbeit ohne vorgefertigte Teile angefertigt. Heute hängt es bei ihm in der Werkstatt an der Wand und wird immer wieder bewundert.
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Gerald Weiß hat seinen Meister 2004 im Metallbauerhandwerk gemacht. Als Meisterstück fertigte er ein 1,5 Meter großes Schwert aus Edelstahl und Messing. Da die Arbeit daran sehr aufwendig war, hat er statt den geplanten 100 Stunden, etwa 200 Stunden dafür gebraucht.
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Nein, es handelt sich nicht um ein Boot. Ja, wer beim Betrachten zuerst an eine Yacht gedacht hat, liegt nicht ganz falsch. Denn das Meisterstück von Tischlermeister Marcel Göpfert aus Unterrohn bei Bad Salzungen wurde für einen Schiffsliebhaber gebaut. Beim Bau der Kücheninsel galt es trotz der ungewöhnlichen Form, die Funktionalität einer Koch- und Nassstrecke nicht zu beeinträchtigen.
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Metallbaumeister Helmut Ritter aus Nürnberg hat sein Meisterstück im Januar 2011 fertiggestellt. Während der zweijährigen Planungsphase kam ihm die Idee das Kugelspiel als "verleihbares" Ausstellungsstück anzubieten. So kann jetzt jeder Interessierte Teilhaber an seinem Meisterstück werden und es für einen bestimmten Zeitraum mieten.
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Innerhalb von nur 16 Stunden musste Martin Festersen mit seinem Meisterstück fertig sein. Der Parkettlegermeister fertigte ein Tafelparkett mit tafelübergreifendem Rapport, wie es Mitte des 18. Jahrhunderts üblich war. Die besondere Herausforderung hierbei war, dass Martin Festersen sehr passgenau arbeiten musste, damit auch alle 264 Einzelteile in die vorgegebenen Maße passen.
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Parkettlegermeister Martin Festersen hat in seinem Meisterstück drei verschiedene Holzarten verwendet. Europäische Kirsche, europäischer Ahorn und das spezielle Holz Wenge/ Panga Panga hat er in das 1,25 x 1,25 Meter große Tafelparkettstück eingebaut.
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Der angehende Metallbaumeister Andreas Loy aus Steinabühl in Mittelfranken hat als Meisterstück ein Gartentor aus Stahl gefertigt. Das Tor ist zwar komplett verzinkt, als Besonderheit fügte er an den oberen Enden der Metallstäbe des Tors verchromte Kugeln an. Da er normalerweise im Betrieb mit sehr dicken Metallplatten und gröberem Material arbeitet, konnte er bei seinem Meisterstück auch seine Fähigkeiten zur Feinarbeit unter Beweis stellen. Das Tor wird er demnächst bei sich zuhause montieren.
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"In sich gekehrter Jesus Christus" hat Ronny Denner sein Meisterstück genannt. Das edle, aber schwierig zu bearbeitende Nussbaumholz soll etwas Edles, für viele Unerreichbares symbolisieren. Mit der Gestaltung und der Körperhaltung der Skulptur möchte Denner Nachdenklichkeit versinnbildlichen.
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Parkettlegermeister Ralf Edelmann aus Geroldshausen wollte etwas Edles, aber dennoch Schlichtes schaffen. So hatte er die Idee einen Stern als Symbol dafür in die Mitte seines 4,5 Quadratmeter großen Meisterstücks einzubauen. Dieses hat er im Februar 2010 fertig gestellt.
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1952 hat Georg Hörmann aus Mindelheim seine Meisterausbildung absolviert. Sein Meisterstück ist ein in alle Richtungen schwenkbares Schleifgerät für Drehbänke. Es kann sowohl in vertikale als auch in horizontale Richtungen zum Schleifen von zylindrischen und konischen Teilen eingesetzt werden. Der Handwerksmeister hat dafür die Note 1,2 bekommen.
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Die Prüfungsaufgabe von Monika Müllner bestand im Jahr 2006 darin, verschiedene Vergolder- und Faßmaltechniken auf dieser Figur aufzubringen und eine Gravur mit anschließender Polimentvergoldung und -versilberung anzubringen. Mit Ihrem Meistsrstück, einer Nachbildung einer neugotischen Skulptur der heiligen Katharina von Alexandrien, belegte sie den ersten Platz in der Meisterprüfung im Kirchenmalerhandwerk. Heute steht die Skulptur als "Empfangsdame" in einer Vitrine im Eingangsbereich ihrer Werkstatt.
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Metallbaumeister René Rinderspacher aus Bretten hat als Abschluss seiner Ausbildung 2004 als Meisterstück eine Edelstahlbrücke gefertigt. Sie wurde speziell für einen Gartenteich mit Bachlauf geplant und steht heute als Ausstellungsstück in seinem Verkaufsraum.
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Im Januar dieses Jahres hat Maria Möller die Meisterprüfung im Metallbauerhandwerk abgelegt. Als Meisterstück hat sie einen Schreibtisch aus Baustahl gefertigt, der pulverbeschichtet wurde. Den Abschluss der Tischplatte bildet eine Glasplatte, die mit etwas Abstand angebracht wurde, um einen besseren optischen Effekt zu erzielen.
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Das Meisterstück von Ekkehard Vogl aus Ettenheim ist eine Bleiverglasung aus mundgeblasenem Echt-Antikglas. Sie trägt den Namen "Santa Maria" und besteht aus 640 Scheiben, die zusammen 120 x 110 Zentimeter groß sind. Der Glasermeister hat sein Meisterstück im Jahr 1987 fertiggestellt, bis heute ist es im Treppenhaus seiner Firma eingebaut.
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Als Siegfried Hengster aus Rehling im Jahr 1968 seine Meisterprüfung mchte, musste er sein Können in mehreren Aufgabengebieten wie "Feilen mit Hand, "Elektroschweißen" und "Gewindeschneiden mit Drehbank" beweisen. Herausgekommen ist als Meisterstück ein Winkelspanner, der noch heute in einer Glasvitrine im Büro seiner KFZ-Reparaturwerkstatt zu sehen ist.
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Im Jahr 1965 absolvierte Klaus Stiefel aus Tabarz die Meisterprüfung im Schmuckgürtlerhandwerk - eine Berufsgruppe, die 1998 in das Berufsbild Metallbildner umgewandelt wurde. Sein Meisterstück ist ein fünfgliedriges Armbandes aus Tombak und aus Onyximitaten. In ihm sollten die wesentlichen handwerklichen Fertigungstechniken des Schmuckgürtlers zur Anwendung kommen, wie z.B. das Hartlötverfahren sowie Schnitt-Biege-Laubsäge-und Drahtverformungstechniken. Für diese Arbeit hat er 80 Stunden benötigt.
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"Weisswurst-Stuggis" heißt das Meisterstück von Metzgermeister Stefan Bless aus Stuttgart. Es sind kleine Weißwürstchen, in denen ein spezieller Balsamico-Honigsenf integriert ist. Durch eine thermische Einwirkung wandelt der Senf seinen Zustand von fest in flüssig um, so dass sich keiner mehr beim Essen mit Senf bekleckert. Der Name Stuggi kommt daher, da die Metzgerei von Stefan Bless in Stuttgart ihren Hauptsitz hat und die gebräuchliche Abkürzung von Stuttgart dort Stuggi ist.
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Das Meisterstück von Dominik Michel ziert heute das Dach des neuerrichteten Wohn- und Werkstattgebäudes seines Arbeitgebers, die Firma Konrad Bauer in Stuppach. Es ist ein Glockenturm mit einer Kugel, einem Kreuz und einem vergoldetem Wetterengel. Der Spenglermeister hat es im März 2010 fertiggestellt.
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Stefan Götze aus Neuhausen hat während seiner Meisterausbildung im Jahr 2004 im Stuckateurhandwerk eine Bar gefertigt. Sie besteht aus einer Trockenbaukonstruktion und schwarzem Granit und wurde mit LED-Einbauspots und Sicherheitsglas ausgestattet. Dabei bestand für ihn die besondere Herausforderung darin auch gewerksfremde Arbeiten in das komplette Werkstück zu integrieren.
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Während der Vorbereitungen auf die Meisterprüfung im Parkettlegerhandwerk an der Handwerkskammer Ulm bekam Jannoh Salch eine Einladung zur Praktischen Meisterprüfung, in der folgender Satz stand: Bei der Auswahl des Meisterstückes ist Ihre Kreativität gefragt! Diesen Satz hate er sich zu Herzen genommen. "Ich wollte etwas Außergewöhnliches, etwas Besonderes schaffen. Ein Unikat mit persönlicher Handschrift. Daraufhin zeichnete ich eine Vielzahl von Entwürfen auf Rautenpapier. Meine Vorstellungen waren räumliche Wirkung und ein verspieltes Muster, dass dennoch klare Linienführung aufweist", beschriebt er selbst seinen Idee. Aus den Entwürfen entwickelte sich dann eine Parketttafel auf der ein dreidimensionales Würfelmuster, umrahmt von einer sogenannten Schlangenbordüre und markanten Ader-Einlassungen an den Ecken und am Fries, zu erkennen sind. Er möchte sein Meisterstück später einmal in seinem eigenen Haus einpassen. "Mir fehlt aber noch das passende Eigenheim dazu", sagt Salch.
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Das Meisterstück von Metallbaumeister Walter Matschula aus München ist ein Fallenschloss, in dem sowohl typisches Barock-Design als auch moderne Elemente eingearbeitet wurden. Die Schlossplatte und die Deckplatten sind in aufwendiger Handarbeit nach alter Arbeitsweise gefertigt, die Barock-Motive wurden mit der traditionellen Technik aus dem Materiale geätzt. Alle Teile sind handgeschliffen und poliert um den natürlichen Glanz der verschiedenen Materialarten hervorzuheben.
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Als Steinmetz Martin Röhling in der Joahnniterkirche in Unter-Lais einen neuen Sandsteinfußboden verlegte, kam er auf die Idee einen Altar zu bauen. Da er sich zu diesem Zeitpunkt in der Meisterausbildung in Aschaffenburg befand, nahm er die Idee als Anlass für sein Meisterstück. Im Juli 2010 hat er die Prüfung bestanden und den Altar danach der Kirche geschenkt. Das Material dafür spendete die Kirchengemeinde. Mit einem besonderen Gottesdienst wurden der Altar eingeweiht.
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Seit Ende 2010 ist Kamil Wischnewski aus Göppingen Meister im Karosseriebauerhandwerk. Als Meisterstück hat er einen Motorradtank, wie er für die 1950er Jahre typisch war, gefertigt. Das Foto entstand unmittelbar nach der Prüfung, die "21" war seine Prüfungsnummer.
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1964 hat Karl Löffler aus Meckesheim seine Meisterausbildung als Elektromechaniker gemacht. Sein Meisterstück ist ein so genannter Sinus-Generator. Mit ihm kann der Strahl einer Elektronenstrahl-Schweißmaschine kreisförmig gelenkt werden. Die besondere Herausforderung dabei war, dass die Kreisform nur eine maximale Ablenkung von einem Prozent haben durfte.
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Das Meisterstück von Schreinermeister Tobias Schwab aus Tapfheim ist ein Sekretär in Zirikote mit Weisem Hochglanzlack. Der Innenraum besteht aus Elsbeere und hat eine Schreibfläche aus weißem Leder. Den Beschlag dafür hat er selbst entwickelt. Die S-Form des Möbelstücks hat Tobias Schwab passend zu dem Anfangsbuchstaben seines Nachnamens gewählt.
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Elektromeister Walter Firmbach aus Augsburg nahm sein Hobby als Inspiration für sein Meisterstück, das er 1960 fertigstellte. Er nennt sich selbst einen begeisterten Modelleisenbahner und hat deshalb eine Bahn in Handarbeit im Maßstab 1:25 nachgebaut.
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Die Vorgabe für das Meisterstück von Metallbaumeister Achim Krämer war es, einen Möbeltresor mit einem Cubbschloss zu bauen. Dieses musste mindestens drei Zuhaltungen und eine Spezialverriegelung besitzen. Achim Krämer hat seine Meisterausbildung 2010 in Ulm in Teilzeit absolviert.
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Das Meisterstück von Jörg Steinmann ist ein Zimmerbrunnen aus Krensheimer Muschelkalk. Er hat ihn im Juli 2004 fertiggestellt. Die Form hat der Steinmetzmeister aus Baden-Baden bewusst so gewählt, dass das Wasser wie an einer Felswand in Wellen fließt. Er wollte, dass der Brunnen, der Wasser und Stein verbindet, als beruhigendes Element in einen Wohnraum integriert werden kann.
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Das Meisterstück von Ines Dänzer hat das Motto: "Ein-Lieger-Wohnung". Auf die Idee zu dieser Raumgestaltung kam die Raumausstattermeisterin durch eine Freundin, die Vampirfan und Gothicanhängerin ist. Sie hat sie gebeten, ihr einen Sarg zum Sofa umzugestalten. Da ein Sarg nicht in eine gewöhnliche Wohnumgebung passt, hat Ines Dänzer gleich das ganze Zimmer wie eine Gruft gestaltet. Am 5. Juli hat sie das Meisterstück fertiggestellt.
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Der 32-jährige Stuckateurmeister, Darius Jaron, aus Neckartailfingen hat in diesem Jahr seine Meisterprüfung abgelegt und dabei das Meisterstück namens "Justitia" gefertigt. Es ist eine Skulptur, die in Trockenbauweise erstellt wurde. Besonders wichtig war es ihm, ein Zusammenspiel von Wasser, Pflanzen und Stuckmotiven hinzubekommen. Mit der sogenannten Fleckenspachtelung hat Darius Jaron in mehreren Arbeitsgängen einen marmorartigen Effekt mit Tiefenwirkung erzeugt. Das rund 200 Kilogramm schwere Meisterstück ist heute in einer Anwaltskanzlei ausgestellt.
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Oskar Christ aus dem hessischen Jossgrund hat seine Meisterprüfung im Schlosserhandwerk 1958 abgelegt. Dazu hat er als Meisterstück ein Sicherheitsschloss gefertigt.
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Maria Schmidt wurde ihr Meisterbrief für das Schneiderhandwerk an ihrem 25. Geburtstag 1990 ausgestellt. Für die Jacke hat sie Original Harris-Tweed verarbeitet, der Hosenrock ist aus reiner Merinowolle. Nach langen Diskussionen sei ihr Entwurf für das Reitkostüm "Caballo" zugelassen worden. In der Modeschule habe man damals das Modell als unmodern und wenig attraktiv empfunden.
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Jens Müller hat für seinen Meistertitel einen Stiefel aus Kupferblech gefertigt. Als Vorlage diente dem Chef einer Klempnerei ein Lederstiefel. Der Stiefel besteht aus fünf Einzelteilen. Von den Einzelteilen wurden durch Abwicklungen Schablonen aus Kupferblech hergestellt und diese wurden durch Ausglühen und eine entsprechende Bearbeitung auf eine Form getrieben. Die so entstandenen Stiefelteile wurden mittels Falzen und Löten zusammengefügt.
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Die Idee zu seinem Meisterstück hatte Schreinermeister Martin Häuslschmid, da sein Hof in Übersee am Chiemsee noch das sogenannte Brandrecht besitzt. Hier darf also Schnaps gebrannt werden. Er fertigte deshalb einen Schrank, um die Flaschen der Brände entsprechend präsentieren zu können. Der Schrank besteht aus edelstem Kirschbaumholz, kombiniert mit einheimischem Ahorn. Selbstverständlich wurde an die unterschiedlichen Gläser und das Zubehör gedacht. Einer der drei Schübe ist mit einem geheimen Magnetschlüssel ausgestattet, um dort Wechselgeld sicher unterzubringen.
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Schreinermeister Johannes Fink aus Geiselhöring hat sich bei seinem Meisterstück für eine ungewöhnliche Sideboardkonstruktion entschieden. Das links Element besteht aus einem sägerauem, lackierten Massivholz-Eichenblock. In diesen Block ist auf der rechten Seite ein Schubladenblock aus Makassar Ebenholz mit TipOn-Technik eingebaut. Der rechte Teil ist freischwebend ausziehbar. In diesem Bereich werden Fächer für verschiedene Elemente sichtbar.
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Heribert Haslbeck aus Simbach bei Landau hat als Meisterstück einen funktionsfähigen Traktor vom Modell Case 5140 mit Frontlader im Maßstab 1:4 nachgebaut. Das Original dieses Traktors steht auf dem Hof seiner Familie. Die Zugmaschine hat er mit Hydraulik ausgestattet, so dass der Elektromotor komplett funktionsfähig ist. Seine Meisterprüfung hat er im April 2010 erfolgreich im Schreinerhandwerk abgeschlossen.
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Eine außergewöhnliche Badewanne mit Beistellcontainer zu konzipieren, war das Ziel von Andreas Schreiner aus Bad Abbach-Lengfeld als er sein Meisterstück plante. Die Badewanne ist aus Mooreiche gefertigt und hat Glasseiten. Andreas Schreiner legte seine Meisterprüfung im April 2010 im Schreinerhandwerk ab.
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Christian Alzinger aus Kösching wollte, dass sein Meisterstück möglichst modern, wenn nicht gar futuristisch wirkt. Deshalb hat er eine Kombination aus Glas und Lichtelementen gewählt. Er wollte damit Funktionalität und eine ungewöhnliche Optik verbinden. Die LED-Beleuchtung soll einen Sternenhimmel darstellen. Mit diesem Meisterstück bestand er seine Prüfung im Glaserhandwerk in Juli 2011.
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Mit seinem Mountainbike hat Maximilian Hoffmann aus Böhmzwiesel bei Waldkirchen schon viele Berge erklommen. Für den Zweiradmechnikermeister und leidenschaftlichen Radler lag es deshalb nahe, für die praktische Abschlussprüfung seiner Meisterausbildung ein passendes Rad für seine nächsten Touren zu konstruierten und zu bauen. Mit diesem Meisterstück schloss er die Prüfungen als bester Bayer an der Bundesfachschule für Zweiradtechnik in Frankfurt ab.
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Gisela Bruckmeier aus Neuötting wollte als Meisterstück ein unverwechselbares Unikat für den Eingangsbereich ihres Hauses gestalten. Deshalb kam sie auf diesen rautenförmigen Garderobenschrank aus edelster Birke, kombiniert mit amerikanischem Nussbaum. Die Meisterprüfung legte sie im August 2011 im Schreinerhandwerk ab.
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Vollen Körpereinsatz hat Karosseriebaumeister Josef Sonner 1957 gezeigt, als er sein Meisterstück fertigte. Es ist ein Pkw-Anhänger, dessen Einzelteile er alle mit der Hand gehämmert hat. Da er den Anhänger später leider aus Geld- und Platzmangel verkaufen musste, existiert heute nur noch das Foto des Meisterstücks.
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Markus Klinger aus Freystadt hat als Meisterstück ein Edelstahltreppengeländer mit Zierstab und einer Blechfüllung gefertigt. Im Mai 2011 hat er damit seine Meisterausbildung im Metallbauerhandwerk abgeschlossen.
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Toni Bayer aus Bayreuth wurde bei seinem Meisterstück von einem Bild des französischen Künstlers Jean-Pierre Gack inspiriert. Dabei soll der Spiegel im Hintergrund nicht von den Figuren ablenken, sondern diese hervorheben. Seine Meisterprüfung im Glaserhandwerk legte er im Juli 2011 ab.
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Karsten Gruller aus Gilching fertigte im Rahmen seiner Meisterausbildung im Glaserhandwerk diese Vitrine als Blickfang für den Verkaufsraum seiner Firma. Sein Ziel war es, ein Meisterstück aus Glas zu gestalten, mit dem man Waren ansprechend präsentieren kann. Der Vitrinen- Korpus ist aus Float- Glas, transparent und mattiert hergestellt. Zur Verstärkung der Räumlichkeit wurden als Rückwände Spiegel eingebaut.
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Josip Jurkic aus München legte im Juli 2010 seine Meisterprüfung im Glaserhandwerk ab. Als Meisterstück fertigte er einen Schrank aus Glas und Holz. In Verbindung mit modernster Technik wird hier ein Möbelstück zu einem komfortablen Medienschrank. Der Unterschrank des Medienschranks, besteht aus Float-Glas. Die ganze Konstruktion wird von sechs Metallfüßen getragen. Zwei aufklappbare Schubladen dienen zur Aufnahme von Technischen Geräten. Im Oberschrank befindet sich ein Lift der mittels Fernbedienung den Bildschirm aus dem Korpus schiebt.
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Ein nicht alltägliches Werkstück fertigte Michael Scharf aus Bad Tölz im Rahmen seiner Meisterausbildung im Glaserhandwerk im Jahr 2010. Er wollte ein Möbelstück aus Glas fertigen und entschied sich für einen Waschtisch. Seine Überlegung war, den Waschtisch so zu platzieren als würde er in der Luft schweben. Die Armaturen wurden auf ein Minimum beschränkt, der Ablauf wurden in Form einer Schiene in die Wand integriert, so entsteht der Eindruck das Wasser würde in der Wand verschwinden.
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Feinwerkmechanikermeister Maik Mahlo aus Elsterwerde hat als Meisterstück ein ein einstufiges Cycloid-Getriebes mit Untersetzung entworfen und gebaut. Hier ein Modell im Maßstab 11:1 davon. Er hat es im Mai 2010 fertiggestellt.
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Im Februar 2010 hat Peter Dörfer aus Schmalkalden die Meisterprüfung im Landmaschinenmechanikerhandwerk erfolgreich abgelegt. Als Meisterstück hat er eine Schleifmaschine für landwirtschaftliche Messer gebaut. Um einen gleichmäßigen Schliff zu gewährleisten, hat er zusätzlich einen hydraulisch angetriebenen und gleichmäßig geführten Vorschub und eine Flüssigkeitskühlung eingebaut.
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Das Meisterstück von Steinmetzmeister Martin Hebding-Becker aus Eurasburg sollte optisch wirken und gleichzeitig seine Funktion als stabiles Möbelstück erfüllen können. Dieses Ziel hat er erreicht und konnte somit 2006 seine Meisterprüfung erfolgreich ablegen. Die Steinbank steht heute für jedermann von der Straße aus frei zugänglich an seinem Betrieb und dient dort vielen Wanderern aus Erholungs- und Ruhepol.
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Das Meistersück von Metallbauermeister Frank Pfändner aus Kainach ist ein aus mehreren Teilen bestehender Raumteiler mit Sichschutz. Die Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Flügel (beidseitig 45/90 Grad) arretieren lassen. Außerdem finden im drehbaren Ordnerfach mindestens sechs Ordner der Größe DIN A4 Platz und die Elemente lassen sich platzsparend an der Wand falten.
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Beim Meisterstück von Günter Frey handelt es sich quasi um einen Oldtimer, denn der Tischlermeister und Restaurator aus Zeitz hat seinen Schreibschrank bereits 1968 gefertigt – in einer Zeit also, in der in DDR-Büros noch keine Computer standen. Das Schreibfach in der Mitte ist mit einer Intarsienarbeit verziert, die das ostdeutsche Segelschulschiff „Wilhelm Pieck“ darstellt. Furniert wurde der Schreibschrank mit Makoré und Ahorn.