Zwickauer bei EU in Brüssel
Vom 22. bis 25. Mai 2011 besuchte eine 28-köpfige Delegation des Vorstandes, der Innungsobermeister, der Innungsgeschäftsführer und Partner des Handwerks aus der Kreishandwerkerschaft Zwickau während einer Studienreise den Hauptsitz der Europäischen Union in Brüssel und kam mit dem EU-Abgeordneten Hermann Winkler aus Sachsen ins Gespräch.
Ziel des vom Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V. vorbereiteten Programms war es, die Chancen und Perspektiven für das Handwerk in der EU zu erkennen. „Neben den vielen Einblicken in die Entwicklung und Funktion der EU wurde eines immer wieder deutlich - die Lobbyarbeit und Interessenvertretung vor Ort für das Handwerk ist unerlässlich und lebensnotwendig im immer größer werdenden Staatengefüge der EU und ihrer handwerklichen Harmonisierung“, zieht Geschäftsführer Jürgen Conti als Fazit. Die Handwerker machten sich mit den Aufgaben und der Arbeitsweise sowie der Struktur der EU-Organe vertraut. „Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Vertreter des deutschen Handwerks in Brüssel dazu eine gute Arbeit leisten“, ergänzt Jürgen Conti. „Auch hat sich unsere Sichtweise auf die Bedeutung der EU erweitert.“
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.