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Finanztest zeigt, wie man Kosten spart Kosten bei Geldanlagen: Wie man sie verringern kann

Jedes Finanzprodukt verursacht Kosten. Und die verringern die Rendite. Experten der Zeitschrift "Finanztest" zeigen, wie Anleger Kosten verringern können.

Oft sind sind Kosten für Finanzprodukte gut versteckt. Laut "Finanztest" unterschätzen viele Anleger, wie viel Geld sie langfristig in Kosten statt in ihr Vermögen investieren. Bei einer 10.000-Euro-Fondsanlage muss ein Anleger bei jährlich 1,9 Prozent Kosten nach 30 Jahren mit Einbußen von etwa 10.500 Euro rechnen. Ein einmaliger Ausgabeaufschlag beim Kauf von 5 Prozent des Anlagebetrags mindere die Endsumme nur um 1.400 Euro.

Die Experten der Stiftung Warentest raten generell, laufende Kosten einer Geldanlage zu prüfen und zu senken. Auch wer beim Neukauf langfristiger Anlagen genau hinschaut, spare oft mehrere Hundert Euro pro Jahr. Bereits bei der Auswahl der richtigen Fonds ließen sich laufende Kosten stark eindämmen. Ebenso könne man mit einem kostenlosen Wertpapierdepot sparen. "Finanztest" nennt Banken und Onlinebroker, bei denen keine Depotgebühren fällig werden.

"Finanztest" rät von Geschlossenen Fonds ab

Die Zeitschrift verspricht ebeno Tipps, wie man bei Renten- und Lebenversicherungen Kosten reduzier. Bei Tagesgeld und Festgeld etwa empfehlen die Tester ausschließlich Angebote ohne Kontogebühren. Von Geschlossenen Fonds raten die Experten ab.

Der ausführliche Artikel zu den Kosten von Geldanlagen erscheint in der März-Ausgabe von "Finanztest" und ist bereits unter test.de/kosten-geldanlage abrufbar. dhz

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