Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in guter Verfassung. Im Jahr 2011 waren durchschnittlich rund 41,04 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurde mit dem erstmaligen Überschreiten der 41-Millionen-Marke der bisherige Höchststand der Erwerbstätigkeit des Vorjahres nochmals deutlich übertroffen. In den kommenden Monaten könnte die Beschäftigungsquote weiter steigen. mehr
Die deutschen Verbraucher erwarten trotz der Eurokrise keine Nachteile für sich. Die Konjunktur läuft noch, die Jobs sind sicher. Die meisten Indices der Gesellschaft für Konsumforschung zeigen eine positive Stimmung. Die Anschaffungsneigung der Deutschen sinkt zwar aktuell. Doch im Weihnachtsgeschäft ist das noch nicht zu spüren. mehr
Trotz der gefühlten Teuerung: Der Euro ist seit der Einführung am 1. Januar 2002 kein "Teuro" gewesen. Zu diesem Schluss kommt das Statistische Bundesamt. Der Euro schlägt im Vergleich sogar die D-Mark. Auch für das kommende Jahr wird nur eine kleine Inflation vorhergesagt. Somit bleibt mehr von Lohnsteigerungen übrig. mehr
In Deutschland ist der Aufschwung 2011 dank einer robusten Binnennachfrage in die Verlängerung gegangen. Bis in den Sommer hinein übertraf die Kapazitätsauslastung der heimischen Wirtschaft den langjährigen Durchschnitt deutlich. Erst im zweiten Halbjahr kam es zu einer Abschwächung. mehr
2011 war ein Erfolgsjahr für das Handwerk. Schon der Start ins Jahr verlief mit viel Schwung. Der milde Winter, niedrige Zinsen und der kraftvolle zyklische Aufschwung der Investitionsnachfrage kurbelten die Wirtschaft an. Im weiteren Jahresverlauf festigte sich der Auftrieb und erfasste nahezu alle Branchen. mehr
Das Handwerksjahr 2011 war geprägt von vollen Auftragsbüchern. Ob Baugewerbe, Kfz-Werkstätten oder Maschinenbau - die Branche zeigte sich unbeeindruckt von der Euro-Krise und anderen Problemen im Wirtschaftssektor. mehr
Das Ifo-Institut erwartet für 2012 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent für Deutschland. Damit ist die Erwartung nun deutlich verhaltener als noch in einem ersten Gutachten von Oktober dieses Jahres und liegt zudem weit unter den Ankündigungen der Bundesregierung. Dennoch werde Deutschland im europäischen Vergleich weiter gut dastehen, prognostizieren die Fachleute. mehr
Die Deutschen werden im kommenden Jahr durchschnittlich 400 Euro mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung haben als noch 2011. Aber obwohl die Kaufkraft steigt, stagniert das Konsumpotenzial: der Zuwachs wird voraussichtlich fast völlig durch steigende Kosten aufgezehrt. Dazu kommt, dass die Kaufkraft regional sehr unterschiedlich verteilt ist. mehr
Auch im November war die Inflationsrate maßgeblich von der Preisentwicklung bei den Energiekosten bestimmt. Um rund 11 Prozent verteuerten sich Energieprodukte wie Kraftstoffe und Haushaltsenergie im Jahresvergleich. Obwohl sich die Inflationsrate im zweiten Monat in Folge etwas abgeschwächt hat, liegt sie noch immer über der kritischen Zwei-Prozent-Marke. mehr
Im Handwerk hält der Aufschwung an. Um 5,7 Prozent sind die Umsätze in den zulassungspflichtigen Gewerken im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt, dass zugleich die Beschäftigtenzahlen gestiegen sind. Am stärksten profitierten die Berufe für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer oder Feinwerkmechaniker. mehr
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.