Das produzierende Gewerbe hat seinen Wachstumskurs zuletzt nur mit Mühe fortsetzen können. In der Zeit von Juli und August legte die Erzeugung, begünstigt durch einen zusätzlichen Arbeitstag, zum Vorjahr um 0,5 Prozent zu. Dennoch trübte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter ein. Laut dem Ifo-Institut ist das Geschäftsklima derzeit so schlecht wie im Winter 2010. mehr
Nach fünf Rückgängen in Folge ist mit Spannung erwartet worden, ob die rund 7.000 befragten Unternehmen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage nun besser einschätzen. Das Gegenteil ist der Fall: Der ifo Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, ist im Oktober zum sechsten Mal in Folge gesunken. Experten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. mehr
Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprognose nur mehr von einem Prozent Wachstum für nächstes Jahr aus. Die Eurokrise drückt stärker als erwartet auf die Wirtschaft in Deutschland. Noch im Frühjahr hatte die Regierung 1,6 Prozent Wachstum für 2013 erwartet. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte sich in Berlin aber zuversichtlich, dass die Wirtschaft im nächsten Jahr wieder an Schwung gewinne. mehr
Viele Mittelständler in Deutschland sehen ihre Geschäftslage nicht mehr so positiv wie im vergangenen Jahr. Das ergab die Herbstumfrage der Creditreform. Gänzlich unbeeindruckt zeigt sich hingegen die Baubranche. Die Baufirmen schätzen ihre Geschäftslage nahezu unverändert positiv ein. Von einem Problem sind jedoch alle Branchen betroffen. mehr
Die Eurokrise wird die deutsche Wirtschaft nach Auffassung der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute weiter belasten. Auch die Konjunktur im deutschen Mittelstand beginnt sich abzukühlen. Die Mittelständler sind aber immer noch eine wichtige Stütze für die gute Situation in Deutschland. mehr
Schuld am hohen Benzinpreis ist nach Auskunft des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) die Entwicklung der Rohölpreise. Und nicht wie angenommen willkürliche Preisanhebungen der Mineralölkonzerne. Die Nachfrage habe ebenfalls Einfluss auf die Rohstoffpreise. mehr
Die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt nach dem Ende der Sommerferien ist in diesem Jahr etwas schwächer ausgefallen: Im September waren 2,788 Millionen Menschen auf Jobsuche. Das sind 117.000 weniger als im August und 7.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. mehr
Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften ist wegen der Konjunkturdelle weiter leicht rückläufig. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland - gab im September erneut nach, wie die Agentur in Nürnberg mitteilte. Zugleich halten sich Unternehmer immer mehr mit Investitionen zurück. mehr
Auch das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) rechnet mit einem deutlich schwächeren Wirtschaftswachstum. "Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hinterlässt auch in Deutschland deutliche Spuren", prognostizieren die Ökonomen in ihrer Konjunkturprognose. mehr
Die Zahl der Firmengründungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2012 deutlich zurückgegangen. Vor allem größere Unternehmen wagen sich seltener auf den Markt. Kleine Betriebe geben dagegen seltener auf als im Vorjahr. mehr
Die Woche mit der DHZ
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Meinung
Der zweite Demografiegipfel der Bundesregierung hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die Diagnose ist zwar richtig, aber die Therapie noch verbesserungsfähig. Ökonomische Fragen geraten aus dem Blick.
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