Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Gründungsgeschehen in Deutschland untersucht. Demnach wird inzwischen fast jedes dritte Gewerbe von einer Person mit Migrationshintergrund gegründet. mehr
Im vierten Quartal 2011 gab es mit 1,13 Millionen offenen Stellen deutlich mehr freie Kapazitäten auf dem ersten Arbeitsmarkt als im Vorjahr. Das zeigte eine Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Damit gab es 134.000 mehr offene Stellen als vor einem Jahr und 211.000 mehr als im dritten Quartal 2011. mehr
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist verbunden mit der Schuldenkrise und der weltweiten Wirtschaftsflaute im vierten Quartal leicht geschrumpft. Das Minus fällt allerdings niedriger aus als befürchtet. mehr
Trotz Krise nahm der private Konsum nach Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im vergangenen Jahr um real 1,5 Prozent zu. Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher bei den Ausgaben der Privathaushalte ein Plus von 1,0 Prozent. Dank der positiven Lage am Arbeitsmarkt ist die Konsumlaune der Deutschen deutlich besser als die der europäischen Nachbarn. mehr
2.389 Unternehmensinsolvenzen meldeten die deutschen Amtsgerichte im November 2011. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 4,4 Prozent weniger als im November 2010. Die offenen Forderungen von Gläubigern betrugen 2,4 Milliarden Euro. mehr
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Reallöhne 2011 nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes um durchschnittlich 1,0 Prozent erhöht. Zum Vergleich: 2010 lag der Anstieg bei 1,5 Prozent, 2009 sind die Reallöhne um 0,4 Prozent gesunken. mehr
Nach Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ist die Scheinselbstständigkeit in Deutschland noch immer weit verbreitet. Dabei hat die Behörde der Zollverwaltung verschiedene Handwerksbranchen besonders im Visier. Doch die Bundesregierung bleibt ruhig, sie möchte keine stärkeren Kontrollen einführen. mehr
Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande sorgen gemeinsam dafür, dass die europäische Quote bei den Unternehmensinsolvenzen nicht ganz so dramatisch ausfällt. Doch in Folge der europäischen Schuldenkrise ist die Zahl der Insolvenzen im vergangenen Jahr weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. mehr
Das Handwerk geht mit großen Erwartungen ins neue Jahr. Von Krisenstimmung kann keine Rede sein. Der Geschäftsklimaindex, der die Einschätzung der aktuellen und der zukünftigen Lage abbildet, ist im Laufe des vierten Quartals nur moderat von 89 auf 85 Punkte zurückgegangen. Nach wie vor bilden das niedrige Zinsniveau und die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt ein stabiles Fundament für die Binnennachfrage. mehr
Die bisher kräftige Wirtschaft hat zum Ende des Jahres 2011 einen Dämpfer erhalten. Preisbereinigt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal nur noch um 1,5 Prozent über den Vorjahreswert hinausgegangen sein. Auslöser war vor allem die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum, die dem Auftragsboom der deutschen Industrie ein Ende setzte. Der Arbeitsmarkt zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt. mehr
Meinung
"Wer nicht wirbt, stirbt." So hat Henry Ford schon vor hundert Jahren den Wert von Werbung beschrieben. Der amerikanische Automobil-Tycoon hat diesen Satz zwar vor allem auf seine eigenen Fahrzeuge bezogen und weniger auf ganze Wirtschaftsbereiche. Doch auch ein Bereich wie das Handwerk braucht Werbung, braucht den Austausch mit der Öffentlichkeit, wenn es langfristig nicht an Ansehen, Bedeutung und Image verlieren will.