Konjunktur setzt Erholungskurs fort - Ulm - deutsche handwerks zeitung

Ulm - Ausgabe 5/2011

Konjunktur setzt Erholungskurs fort

Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Biberach

Zu Gast bei der Volks- und Raiffeisenbank Riedlingen (v.li.): Der Hausherr, Vorstand Albert Schwarz, Bürgermeister Hans Petermann, Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, Kreishandwerksmeister...

Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich 2010 fortgesetzt, verlief aber zum Jahresende nicht mehr so dynamisch wie in den Monaten zuvor. Auch für das Jahr 2011 bestehe Zuversicht, dass der Aufwärtstrend anhalte, so Kreishandwerksmeister Franz Daiber bei der jüngsten Zusammenkunft der Obermeister im Landkreis. Diese trafen sich erstmals bei der Volksbank-Raiffeisenbank in Riedlingen. Die Kreishandwerkerschaft wird laut Geschäftsführer Fabian Bacher künftig eine ihrer beiden Jahresversammlungen außerhalb von Biberach abhalten. „Als kreisweit zuständige Institution ist sie damit in der Region besser wahrnehmbar.“ Albert Schwarz, Vorstand der örtlichen Volks- und Raiffeisenbank, freute sich dann auch besonders, als erster Gastgeber die Versammlung in Riedlingen begrüßen zu können.

Die Situation in diesem Raum sei gänzlich anders als in Biberach, Laupheim oder Ochsenhausen, führte Bürgermeister Hans Petermann in seinem Grußwort aus: „Die Wirtschaftskraft ist eher mit der Region Sigmaringen vergleichbar, was unter anderem der seit vielen Jahren unbefriedigenden Verkehrsanbindung geschuldet ist.“ Dennoch investiere die Stadt massiv in den Erhalt des oft denkmalgeschützten Hausbestands.

Aktuelle Hauptsorge sei aber der Fortbestand des Riedlinger Krankenhauses. Der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, Dr. Tobias Mehlich, rief die Unternehmer dazu auf, mehr Selbstbewusstsein und Präsenz zu zeigen: „Das Handwerk stellt sein Licht zu sehr unter den Scheffel. Es ist in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt, welche Innovationskraft es hat, wie viele krisenfeste und interessante Arbeits- und Ausbildungsplätze es dort gibt.“ Er verstehe sich als Partner der Handwerksbetriebe, so Mehlich weiter und sagte zu, die Kammer in Zukunft mehr als bisher als Dienstleister auszurichten.

 
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