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Elektroantrieb, Hybrid und Plug-in-Hybrid Hyundai Ioniq: Aller guten Dinge sind drei

Hyundai startet sein 3-in-1-Konzept – soll heißen: drei alternative Antriebe in einem Modell. Zunächst kommt der Ioniq als Hybrid auf den Markt.

Im November will Hyundai die ersten rein elektrischen Ioniq ausliefern, der Plug-in-Hybrid wird 2017 folgen. Bei ersten Probefahrten wusste vor allem der Elektro-Ioniq zu gefallen. Zu erkennen an den kupferfarbenen Akzenten im Innenraum sowie am verblechten Bug ohne den bei Verbrennungsmotoren üblichen Kühlergrill, bietet der E-Ioniq die gewohnten Qualitäten eines Elektro­autos: kräftiger Anzug, fehlende Geräuschkulisse.

Allerdings bleibt von der knackigen Beschleunigung kaum etwas übrig, wenn das Auto im Eco-Modus bewegt wird. Im Stadtverkehr empfiehlt es sich daher, auf normal oder Sport-Modus umzuschalten. Wie sich das auf die Reichweite auswirkt, muss ausprobiert werden. Die von Hyundai angegebenen 280 Kilometer dürften dann aber nicht mehr zu erreichen sein.

Drei Stufen der Rekuperation

Auswählen kann der Fahrer auch die Stärke der Rekuperation, die sich über Schaltpaddel am Lenkrad über die Stufen 0 bis 3 steuern lässt. Allerdings ergibt es in einem E-Auto keinen Sinn, auf die Energierückgewinnung beim Bremsen zu verzichten. In der höchsten Rekuperationsstufe kann der Fahrer seinen Fahrstil so anpassen, dass das Bremspedal kaum noch zum Einsatz kommt.

hyundai ioniq

Der Elektromotor mit 120 PS kann den Ioniq auf eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h beschleunigen. Die Batterie bietet eine Kapazität von 28 kWh und kann laut Hersteller im Schnelllademodus in 23 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden. Den durchschnittlichen Stromverbrauch gibt Hyundai mit 11,5 kWh/100 km an.

Red Dot Award für gutes Design

Egal ob Elektro- oder Hybridauto, optisch weiß der Ioniq auf jeden Fall zu gefallen. Die schlanke Form ist nicht nur mit dem Red Dot Award für gutes Design ausgezeichnet worden. Sie ermöglicht einen Cw-Wert von 0,24. Zu der guten Aerodynamik trägt auch der Heckflügel bei, der jedoch gleichzeitig die Sicht nach hinten erheblich einschränkt. Ebenfalls der Windschlüpfrigkeit dienen die Lüftungsschlitze vor den Radkästen sowie die optimierte Radgeometrie.

Anbieten will Hyundai den Ioniq Elektro zu einem Einstiegspreis von 33.300 Euro – abzüglich der Kaufprämie von 4.000 Euro – zunächst bei 30 Händlern, deren Zahl im Verlauf des kommenden Jahres auf 120 steigen soll.

Den Ioniq Hybrid gibt es von Beginn an bei allen 380 deutschen Hyundai-Händlern, da sich der Hersteller von dieser Version den größten Marktanteil verspricht (Einstiegspreis: 23.900 Euro).

Unter seiner Kühlerhaube arbeitet ein eigens für den Hybrid entwickelter Benzinmotor mit 105 PS, der von einem 44 PS starken E-Motor unterstützt wird (Systemleistung: 141 PS). Den Verbrauch beziffert Hyundai auf 3,4 l/100 km, was den CO2-Ausstoß auf 79 g/km drückt. ste

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