Handwerkskammer - Ort im Land der Ideen - Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald - deutsche handwerks zeitung

Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald - Ausgabe 21/2010

Handwerkskammer - Ort im Land der Ideen

Projekt „mobile Wohnberatung“ der Handwerkskammer ausgezeichnet

Pfarrer Martin Wetzel und Pfarrerin Anne Ressler sprechen Segensworte.

„365 Orte im Land der Ideen“: Ideen sind der Schlüssel zu Deutschlands Zukunft und der Weg zur Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen. Deshalb sind kreative Köpfe, engagierte Bürger, mutige Unternehmer und Forscher aufgerufen, ihre Ideen, Projekte und Initiativen einzureichen, die einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff werden herausragende Beispiele für die Ideen- und Innovationskraft der Menschen in Deutschland ausgezeichnet. So verzeichnet jeder Tag des Jahres 2010 einen dieser Orte im Land der Ideen.

Am 12. Oktober 2010 war dieser Ort in Mannheim, nämlich die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, die für die Projektidee „mobile Wohnberatung“ in der Kategorie „Gesellschaft und Soziales“ ausgezeichnet wurde.

Im Rahmen der Eröffnung des Informationsraums für barrierefreie Anpassung von Wohn-und Lebensumgebungen erfolgte die Übergabe der Urkunde sowie der Stele.

In ihrer Laudatio betonte Claudia Spieker, Leiterin JFC der Deutschen Bank in Mannheim, mit Blick auf den „Spiritus Rector“, Kammergeschäftsführer Nikolaus Teves, dass das „gebündelte Know-how von Spezialisten - dank der ‚mobilen Wohnberatung‘ - leicht zugänglich für jedermann ermöglicht, das Wohnen aktuellen und zukünftigen Erfordernissen anzupassen“.

Aus 2.200 Bewerbungen sei dieses Projekt ausgewählt worden, da hier ein Netzwerk von Experten zur Verfügung stehe, die alle das Ziel hätten, Wohnraum gemäß den veränderten Bedürfnissen von älteren oder erkrankten Menschen zu gestalten.

Aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überbrachte Ministerialdirektor Dieter Hackler die Glückwünsche aus Berlin und betonte die Wichtigkeit des Wohnens im Quartier. Ralph Schlusche, Verbandsdirektor des Verbandes Region Rhein-Neckar, verwies darauf, dass dieses Projekt in der ganzen Metropolregion vernetzt sei, und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl aus Schwetzingen berichtete von positiven Erfahrungen im „Generationenbüro“ seiner Stadt. Abschließend sprachen Pfarrerin Anne Ressler von der evangelischen City-Kirche Konkordien und der stellvertretende katholische Stadtdekan Martin Wetzel Segensworte über die Räume, bevor Führungen und Vorträge die Feierstunde abrundeten.

 

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