Handwerkliches Know-how für Gutachten gefragt - Heilbronn-Franken - deutsche handwerks zeitung

Heilbronn-Franken - Ausgabe 5/2010

Handwerkliches Know-how für Gutachten gefragt

Drei neue Sachverständige vereidigt

Präsident Ulrich Bopp, Ralf Blümel, Martina Trost, Andreas Gebert, Hauptgeschäftsführer Gerhard Pfander und Rüdiger Mohn, Leiter der Rechtsabteilung.Foto: HWK

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken hat drei neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt: Martina Trost aus Heilbronn für das Kosmetikgewerbe (Teilgebiet: Permanent-Make-up), Ralf Blümel aus Vellberg für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk und Andreas Gebert aus Schwaigern für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Treten bei der Ausführung handwerklicher Arbeiten Mängel auf, ist der Verbraucher auf die Sachkunde eines Fachmannes angewiesen. Mit Hilfe eines Privatgutachtens eines Sachverständigen können Betroffene entscheiden, wie sie weiter vorgehen ob sie zum Beispiel einen Prozess riskieren oder nicht. Grundlegende Bedeutung kommt Sachverständigen in ihrer Tätigkeit als Gerichtsgutachter zu. Die von ihnen erstellten Gutachten dienen dann als Beweismittel vor Gericht. Ein Sachverständiger trägt also viel Verantwortung. Zugleich hat er die Chance, in einem Streitfall durch handwerkliche Kompetenz zu schlichten und zu einer gerechten Lösung beizutragen.

Zurzeit sind bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken 66 Sachverständige in 27 Handwerken tätig.

Eine aktuelle Liste der öffentlich bestellten und
vereidigten Sachverständigen gibt es bei Regina
Müller von der Rechtsabteilung der Handwerkskammer, Tel. 07131/791-141

 
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