Die Angebote der Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) sind im Handwerk auch 2009 auf gute Resonanz gestoßen. Insgesamt wurden 2009 bis Ende November 422 Bürgschaften mit einem Volumen von 75,4 Millionen Euro für Kredite kleiner und mittlerer Unternehmen gegenüber Hausbanken übernommen.
Zu anteilig einem Viertel entfiel das Gros der bewilligten Bürgschaften auf Handwerksbetriebe, gefolgt von Unternehmen aus Industrie und Handel.
Insgesamt wurden 2009 bis Ende November 422 Bürgschaften (+ 63 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum) mit einem Volumen von 75,4 Millionen Euro (+ 95 Prozent) für Kredite kleiner und mittlerer Unternehmen gegenüber Hausbanken übernommen. Mit den verbürgten Vorhaben wurden mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert, wie Geschäftsführer Wolfgang Hanke in Dresden mitteilte.
Als Hausbanken engagierten sich vor allem Sparkassen, auch hinsichtlich sogenannter BoB-Bürgschaften (Bürgschaften ohne Bank) mit Vorhaben von bis zu einer halben Million Euro. Im November 2009 erhielt ein Textilveredlungsunternehmen aus dem erzgebirgischen Niederfrohna die 10.000. Bürgschaft seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit des Förderinstituts Anfang 1991.
Hanke kündigte an, dass die Bürgschaftsbank wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise, vorerst bis Ende 2010 befristet, bis zu 90prozentige Bürgschaften für Volumen von bis zu zwei Millionen Euro übernehmen werde. Um dem gestiegenen Bedarf an Bürgschaften für Betriebsmittel entsprechen zu können, wurde die Obergrenze von Betriebsmittelbürgschaften von 35 auf 50 Prozent des Bestandes erhöht. Einschränkungen der Fördermöglichkeiten seien derzeit nicht zu erwarten, hieß es.