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Zufriedenheit der Deutschen steigt Glücksatlas 2016: Hier leben die glücklichsten Deutschen

Schleswig-Holstein ist die zufriedenste Region Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern liegt im Glücksranking auf dem letzten Platz. Das Ranking der Regionen und alle Ergebnisse des aktuellen Glücksatlas 2016.

2016 sind die Deutschen wieder glücklicher. Das Glücksniveau liegt laut der aktuellen Studie der Deutschen Post bei 7,11 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10. Seit 2010 verharrte es um die 7,0 Punkte.

Westdeutsche sind glücklicher als Ostdeutsche

Verantwortlich dafür sind nach Angaben der Forscher die gute Beschäftigungslage und der nachhaltige Anstieg der Reallöhne. Vor allem die Westdeutschen sind glücklicher geworden, während die Ostdeutschen geringfügig unglücklicher geworden sind. Damit hat sich der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland beim Glücksempfinden auf 0,28 Punkte leicht vergrößert (2015 waren es nur 0,15 Punkte).

Wo leben die glücklichsten Deutschen?

An der Spitze des regionalen „Glücksrankings“ steht erneut Schleswig-Holstein, am Ende liegt Mecklenburg-Vorpommern. Hamburg steigt auf den 6. Platz ab. Köln und Thüringen holen am meisten auf.

Ranking der Regionen

1. Platz: Schleswig-Holstein (7,41 Punkte)

2. Platz: Franken (7,22 Punkte)

3. Platz: Niedersachsen/Nordsee (7,22 Punkte)

4. Platz: Baden (7,21 Punkte)

5. Platz: Hessen (7,20 Punkte)

6. Platz: Hamburg (7,20 Punkte).

7. Platz: Region Nordrhein/Köln (7,18 Punkte)

8. Platz: Bayer-Süd: (7,17 Punkte)

9. Platz: Württemberg (7,15 Punkte)

10. Platz: Niedersachsen/Hannover (7,14 Punkte)

11. Platz: Westfalen (7,12 Punkte)

12. Platz: Nordrhein/Düsseldorf (7,09 Punkte)

13. Platz: Rheinland-Pfalz/Saarland (7,08 Punkte)

14. Platz: Thüringen (6,94 Punkte)

15. Platz: Sachsen (6,88 Punkte)

16. Platz: Berlin (6,85 Punkte)

17. Platz: Brandenburg (6,80 Punkte)

18. Platz: Sachsen-Anhalt (6,78 Punkte)

19. Platz: Mecklenburg-Vorpommern (6,77 Punkte Punkte)

Neben den regionalen Unterschieden bei der Lebenszufriedenheit untersucht der Glücksatlas 2016 den Einfluss der „kulturellen Vielfalt“ auf die Lebenszufriedenheit. Dabei zeigt sich, dass Menschen umso zufriedener sind, je mehr sie mit kultureller Offenheit und Toleranz durchs Leben gehen. Ausschlaggebend ist der persönliche Kontakt zwischen den Kulturen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse des „Deutsche Post Glücksatlas 2016“, der aktuellsten regelmäßigen Studie zur Lebenszufriedenheit der Deutschen.

Ostdeutsche besonders skeptisch

Das diesjährige Schwerpunktthema ist "kulturelle Vielfalt". Der "Deutsche Post Glücksatlas" befragte die Bevölkerung in einer repräsentativen Erhebung, wie offen und tolerant sie gegenüber der kulturellen Vielfalt in Deutschland sind – und welchen Einfluss diese auf ihre persönliche Lebenszufriedenheit hat. 75 Prozent der Befragten sehen Deutschland als weltoffenes und tolerantes Land, lediglich 19 Prozent sehen das Land nicht so.

Obwohl 65 Prozent der Deutschen Einwanderung als persönliche Bereicherung betrachten, fällt das Urteil über den tatsächlichen Status quo der Integration nüchtern aus. So meint knapp die Hälfte der Bevölkerung, das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern habe bisher alles in allem gut funktioniert. Im Westen wird das Zusammenleben (54 Prozent) besser bewertet als im Osten (35 Prozent).

Generell sind die Ostdeutschen skeptischer als die Westdeutschen: Während 70 Prozent der Westdeutschen es gut finden, dass Deutschland durch die Einwanderung vielfältiger wird, sind es im Osten nur 56 Prozent. Auch hier ist der persönliche Kontakt ausschlaggebend: 88 Prozent der Westdeutschen geben an, persönlich Kontakt zu Menschen zu haben, die nicht in Deutschland geboren wurden. Bei den Ostdeutschen sind es nur 62 Prozent. dhz

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