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Business Network International (BNI) Geschäftsanbahnungen beim Frühstück

Dieses Frühstück einmal pro Woche versäumt niemand freiwillig, wenn er einem Unternehmerteam des Business Network International (BNI) angehört. Knapp 6.000 Unternehmer aus kleinen und mittelständischen Betrieben in 242 "Chaptern" beziehungsweise Teams sind es deutschlandweit, unter ihnen 28 Prozent Handwerker, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Frühstücken treffen.

Dort wird das eigene Unternehmen präsentiert, es wird kräftig "genetworkt" und es werden Geschäftsempfehlungen ausgesprochen. Es gehe hierbei einzig und allein ums Geschäft, um Umsatzsteigerungen und nicht um irgendwelche weltanschauliche oder caritative Anliegen, wie der BNI-Gründer Dr. Ivan Misner betont, den die Deutsche Handwerks Zeitung in München traf.

Der US-Amerikaner rief das Unternehmer-Netzwerk 1985 mit dem Ziel ins Leben, ein professionelles Empfehlungsnetzwerk zu installieren, das Selbstständigen und Betriebsinhabern hilft, an Aufträge zu kommen. Der Erfolg gibt dem charismatischen Unternehmensberater und Bestsellerautor recht: weltweit haben sich über 161.000 Unternehmer in 55 Ländern auf allen fünf Kontinenten dem Netzwerk angeschlossen. Die Idee dahinter sei ganz einfach, so Misner: "Wer gibt, gewinnt!"

Die Empfehlungen, die Unternehmer ihren Kunden gegenüber aussprechen, seien transparent und frei von Provisionen. Nach Angaben von BNI wurden im vergangenen Jahr über 222.000 Empfehlungen innerhalb des Unternehmernetzwerks in Deutschland ausgesprochen und haben insgesamt zu einem zusätzlichen Umsatz von 294,4 Millionen Euro geführt.

In jedem Chapter, in Berlin sind sie nach Tieren, in München nach Edelsteinen, in Wien nach Komponisten benannt, finden sich etwa 45 bis 50 Unternehmer zusammen, jeweils einer pro Berufssparte. Es können also keine zwei Schreiner in einem Team sein, erklärt Michael Mayer, National Director für Deutschland und Österreich. Das Team entscheidet über die Aufnahme eines neuen Mitglieds beziehungsweise die weitere Angehörigkeit. "Die Mitgliedschaft von 870 Euro im Jahr und die einmalige Aufnahmegebühr von 150 Euro rechnen sich und kommen durch die gewonnenen Aufträge um ein Vielfaches wieder herein", so Mayer.

Entscheidend für die Aufnahme in ein Team seien die Unternehmerpersönlichkeit und die absolute Qualität der Arbeit. Schließlich hänge das eigene Renommee auch davon ab, wen man empfehle. rub

Weitere Informationen unter bni.de.

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