Neckar-Odenwald-Firmen an Hoffenheimer Stadion beteiligt
Noch ist der Stadionneubau des Bundesligaaufsteigers TSG Hoffenheim eine gigantische Baustelle. Der Laie kann kaum glauben, dass die reinen Bauarbeiten zu dem rund 60 Millionen Euro teuren Bauwerk, das künftig nahezu 30.000 Fußballfans aufnehmen kann, schon Ende des Jahres abgeschlossen sein werden.
Rund zwei Jahre sind dann seit dem ersten Spatenstich vergangen und am generalstabsmäßigen Vollzug der Planungen haben auch fünf Firmen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ihren Anteil: Das Mosbacher Vermessungsbüro Kieser und Dr. Neureither hatte die Planungs- und Bauvermessungsarbeiten vorgenommen, die Hardheimer Firma Universalprojekt ist für die Schreinerarbeiten in den Logen und im „Businessclub“ verantwortlich und die Firma Nahm Gebäudetechnik GmbH aus Mosbach installierte die Heiz- und Kältetechnik. Außerdem wurde ein Abwasserpumpwerk von der Firma Heizmann aus Adelsheim gebaut und die Firma Johmann GmbH, Heizung – Sanitär aus Limbach erhielt den Zuschlag für die Dachentwässerung und die Sanitäranlagen im neuen Stadion, das direkt an der Autobahn liegt und für das eine eigene Abfahrt gebaut wird. Die Geschäftsführer Alois Johmann und Herbert Nahm hatten kürzlich zur Besichtigung der Baustelle eingeladen. Der Delegation aus dem Neckar-Odenwald-Kreis gehörten neben Landrat Dr. Achim Brötel, Oberbürgermeister Michael Jann (Mosbach), Bürgermeister Bruno Stipp (Limbach), Manfred Banschbach, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Neckar-Odenwald-Kreis, Reinhold Meisel und Horst Walter an. Nach einer kurzen Einführung in die Vorgeschichte und die Planung dieses Großprojekts durch den Projektkoordinator Günter Plassmann von der Firma Hermes-Bau, Projektentwicklungs GmbH – im Kreis bestens bekannt unter anderem durch seine Planungs- und Koordinierungsarbeiten für die Baumaßnahmen an den Neckar-Odenwald-Kliniken – besichtigten die Gäste den imposanten Neubau und im Speziellen natürlich die von den Firmen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ausgeführten Bauarbeiten.
„Das ist Wirtschaftsförderung in Reinkultur“, lobte dann auch Landrat Dr. Achim Brötel das Engagement und die vorbildliche Arbeit der Firmen, die zeitweise mit bis zu je 20 Mitarbeitern auf der Baustelle vertreten waren, um den ehrgeizigen Zeitplan halten zu können. Ein Unterfangen, das nach Aussage von Projektkoordinator Plassmann gelingen wird; im Januar soll die „Möblierung“ erfolgen, im Speziellen also die Montage der Sitzplätze. Und nach der Winterpause wird die TSG Hoffenheim den derzeit absolut bestechenden Offensivfußball dann im nagelneuen heimischen Stadion präsentieren können.
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.