Fusion soll Kompetenzen bündeln - Frankfurt-Rhein-Main - deutsche handwerks zeitung

Frankfurt-Rhein-Main - Ausgabe 24/2009

Fusion soll Kompetenzen bündeln

KHs Darmstadt und Dieburg schließen sich zusammen

Besiegelt: Adolf Neuschaefer (rechts), Kreishandwerksmeister der neuen Kreishandwerkerschaft, und sein frischgewählter Stellvertreter Holger Steinbeck (derzeit Kreishandwerksmeister der KH Dieburg) unterzeichnen...

Die Kreishandwerkerschaften Darmstadt und Dieburg schließen sich zum 1. Januar 2010 zusammen. Das haben die Vertreter der beteiligten Innungen bei der konstituierenden Mitgliederversammlung im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt der Handwerkskammer Rhein-Main einstimmig beschlossen. Zum Kreishandwerksmeister ernannten sie Adolf Neuschaefer, Konditormeister aus Darmstadt. Seine Stellvertreter sind Frank Kaffenberger, Zimmerermeister aus Pfungstadt, und Holger Steinbeck, Maler- und Lackierermeister aus Groß-Zimmern. Rainer Lamp, seit 1991 Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Darmstadt, wird auch der neuen Kreishandwerkerschaft Darmstadt-Dieburg als Geschäftsführer vorstehen.

„Diese Fusion hat eine gute Basis, weil die beiden Partner zueinander passen und sie einen Mehrwert für die Betriebe bringt“, sagte Kreishandwerksmeister Adolf Neuschaefer. „Wir sind überzeugt, dass unsere Betriebe davon profitieren. Durch die Fusion werden wir noch serviceorientierter.“ Regional ergänzten sich beide Kreishandwerkerschaften ideal. Die fusionierte Kreishandwerkerschaft setze auf „erstklassigen Service, individuelle Beratung der Betriebe und Betreuung aus einer Hand“, so Neuschaefer.

Kammerpräsident Bernd Ehinger betonte, mit der Fusion würden Erfahrungen und Kompetenzen gebündelt. „Damit können sich die Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft noch effizienter für die Betriebe einsetzen. Unsere Betriebe müssen stark bleiben, ihre Interessen gehört werden. Schließlich sind Handwerk und Mittelstand Schlüsselbereiche in unserem Land.“

Die neue Kreishandwerkerschaft mit Sitz in Darmstadt und einer Anlaufstelle in Dieburg steigt durch den Zusammenschluss auf zur mitgliederstärksten Kreishandwerkerschaft im Bezirk der Handwerkskammer Rhein-Main. Sie betreut künftig 25 Innungen mit etwa 1.200 Mitgliedsbetrieben.

 
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