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Morgenmuffel aufgepasst Fünf Tipps zum Start in den Arbeitstag

Der Wecker klingelt, man quält sich aus dem Bett, schlurft ins Bad und nimmt danach mies gelaunt am Frühstückstisch Platz. Müde geht es anschließend ins Büro oder die Werkstatt. Das muss nicht sein. Tricks zum munter werden am Morgen.

Morgenmuffel habens schwer
Wenn der Wecker klingelt beginnt für Morgenmuffel die alltägliche Tortur. - ©

Manche Menschen springen munter aus dem Bett, für andere ist der Start in den Tag ein Graus. Dass die einen fit wie ein Turnschuh sind und die anderen dagegen wahre Morgenmuffel sind, kann an den Hormonen liegen. Diese schüttet der Körper mitunter nachts und tagsüber unterschiedlich stark aus. "Die Schwankungen können individuell unterschiedlich ausfallen", erklärt Heribert Brück, Kardiologe in Erkelenz. Je heftiger der Umschwung in der Früh ist, desto schwerer fällt es, morgens frisch und munter zu sein. Immerhin: Ein schwungvoller Start in den Tag sei auch trainierbar, erklärt Brück.

Wach werden leicht gemacht

Diese Tricks helfen dabei, gut in den Tag zu starten:

  • Kalte Dusche: Sie ist der Klassiker zum Wachwerden am Morgen. Besonders effektiv sind dabei Wechselduschen, also warme und kalte Güsse abzuwechseln. Dabei gilt: von außen nach innen brausen. "Erst die Hände und Füße und dann weiter zur Körpermitte", erläutert Brück. Der Temperaturwechsel regt den Kreislauf an.
  • Frühsport: Bewegung am Morgen lässt den Körper hochfahren. Doch übertreiben sollte man es besser nicht. Gemäßigt aktiv sein, lautet die Devise. "Schließlich liegt der ganze Tag noch vor einem", betont der Kardiologe. Er rät zu kurzen, häufigen Wiederholungen. Geübte Frühsportler dürfen durchaus ins Schwitzen kommen.
  • Kaffee: Das gehört für viele Menschen in der Früh einfach dazu. Und tatsächlich ist die schwarze Brühe ein Kreislaufankurbler, gerade bei Menschen, die sonst wenig Kaffee trinken. "Bei ihnen kann schon eine Tasse einen deutlichen Blutdruckanstieg bewirken", erklärt Brück. Der kann bis zu drei Stunden anhalten. Auch schwarzer Tee wirkt anregend.
  • Schlafenszeit: Wer spät ins Bett geht und kurz schläft, ist am Morgen eher zerknautscht und griesgrämig. Früher schlafen gehen kann helfen, morgens fitter zu sein. Wichtig sei dabei Regelmäßigkeit. "So justiert man seine innere Uhr."
  • Morgenruhe: Die Hektik am Morgen brauchen manche, um richtig in den Tag zu kommen. Brück rät aber entschieden davon ab. "Der Tag beginnt dann schon auf einem hohen Stresslevel." So bleiben für die Herausforderungen des restlichen Tages weniger Stressreserven.

Entscheidend für einen guten Start sind Routinen. "Der Körper muss sich auf die Abläufe einstellen", betont Brück. So kann der Morgen kommen. dhz/dpa

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