Derzeit hört man oft den Begriff Ausbildungsmarketing. Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff und wie können vor allem kleine Handwerksbetriebe an das Thema rangehen?
Derzeit hört man oft den Begriff Ausbildungsmarketing. Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff und wie können vor allem kleine Handwerksbetriebe an das Thema rangehen?
„Ausbildungsmarketing“ ist ein Kunstwort. Sicher sind hierbei alle Überlegungen und Aktionen gemeint, um künftige Auszubildende anzusprechen und zu gewinnen.
Hier kommt man schnell weiter, wenn man sich folgende Fragen überlegt: Welche Personen möchte ich ansprechen? Was für Fähigkeiten sollten sie haben? Was macht meinen Betrieb einmalig und unterscheidet ihn vom Kollegen im Nachbarort? Und das wird dann ausgesprochen und werblich verdendet.
Dann kann man auf die künftigen Auszubildenden zugehen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. So kann man klassisch inserieren, zu den Berufsinfotagen in die örtlichen Schulen gehen, die Veranstaltungen der Arbeitsagentur für junge Menschen nutzen. Man kann 14-tägige Schnupperpraktika für Interessierte anbieten und mit den nächstgelegenen Schulen zusammenarbeiten. Oder man wirft die ganz einfach die Mundpropagandamaschine an.
So haben viele Handwerker viele Kundenkontakte und das kann man ausnutzen. Eine Karte oder zu Not tut es auch ein DIN A 4 Blatt, das sie einfach mitnehmen und weitergeben und um Weitergabe bitten. Kontaktdaten nicht vergessen. Platzsparend und genau so hilfreich sind kleine Visitenkartengroße Kärtchen, die sie verteilen lassen und immer dabei haben.
Etwas größere Handwerksbetriebe können das Thema bearbeiten, indem Sie ihre Bürokraft ein wenig in Marketinggrundlagen fit machen (lassen) und das Thema übertragen.
Geändert von Dr. Matthias Lung (24.07.2012 um 15:22 Uhr)
Ich muss sagen, dass ich die Strategie gar nicht schlecht finde. So werden im Optimalfall die richtigen Zielgruppen angesprochen und denen, die gerade eine Ausbildungsstelle suchen die Suche erleichtert.
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man dazu doch eine Menge Mühe und Zeit in ein entsprechendes Konzept stecken muss.
Meinung
Die Bilanz bei den Ausbildungsverträgen zum 30. Juni dieses Jahres klingt zunächst sehr positiv. Doch es bleibt zu hoffen, dass jeder potenzielle Auszubildende zum Beginn des Ausbildungsjahres tatsächlich antritt.
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