Gussasphaltestriche haben einige ganz spezielle Eigenschaften. Welche grundlegenden Verhaltensweisen bituminierter Untergründe sollte der Verleger unbedingt kennen?
Gussasphaltestriche haben einige ganz spezielle Eigenschaften. Welche grundlegenden Verhaltensweisen bituminierter Untergründe sollte der Verleger unbedingt kennen?
Hierzu antwortete bwd-Experte Oliver Erning in der Ausgabe 02/2011:
Die niedrige Scherfestigkeit der Gussasphalt*estriche birgt das Risiko von Verformungen/Rissen. Vor allem bei zu dick aufgetragenen und spannungsaufbauenden Spachtelmassen, die schrumpfen. Bei hygro*skopischen Aufbelägen (Parkett) können zu kleine Dehnfugen sowie erzwungene Abmessungsveränderungen zu irreversibler Verformung führen. Allein durch thermisch bedingte Schwindungen des heiß eingebrachten Asphalts entstehende Abstände zu festen Bauteilen bringen keine Sicherheit. Falsch ausgebildete Randstreifen behindern die Ausdehnung des Untergrunds mit Folgen für die Gesamtkonstruktion. Kennen sollte der Verleger die geringe Widerstandsfähigkeit gegen Punktlasten. Die DIN 18560-7 (Industrieestriche) begrenzt die Dauerbelastung des widerstandsfähigsten Gussaphaltestrichs auf 1,0 N/mm². Durch Punktlasten bilden sich unschöne Eindrücke an der Belagoberfläche aus.
Meinung
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