Parkett wird häufig mit HDF-Trägerplatten angeboten. Das betrifft nicht nur drei-, sondern zunehmend auch die zweischichtigen Produkte. Was beurteilen Sie diesen Trend?
Parkett wird häufig mit HDF-Trägerplatten angeboten. Das betrifft nicht nur drei-, sondern zunehmend auch die zweischichtigen Produkte. Was beurteilen Sie diesen Trend?
Hierzu antwortete bwd-Experte Norbert Strehle in der Ausgabe 5/2010:
Richtig, immer mehr Mehrschichtparkettarten werden mit HDF-Träger hergestellt und verlegt. Grundsätzlich habe ich keine Bedenken gegen die Verwendung dieser Holzwerkstoffe für die Herstellung von Klebeparkett. Es sind jedoch bestimmte Regeln einzuhalten, damit das System funktioniert. So sollte die werkseitige Klebeverbindung kraftschlüssig und auf Dauer stabil bleiben. Die Unterseite der Elemente und damit die Unterseite des HDF-Trägers muss ebenfalls „klebefreundlich“ sein: Sie sollte nicht zu glatt sein, um eine gute Verbindung mit dem Parkettklebstoff zu ermöglichen. Des weiteren ist es wichtig, dass auch das HDF-Trägermaterial hinsichtlich der Materialfeuchte so konditioniert ist, dass es den im jahreszeitlichen Ablauf zu erwartenden Klimabedingungen im Bereich von etwa 50 bis 55 Prozent relativer Luftfeuchte im Mittel entspricht, und da habe ich, ehrlich gesagt, meine Zweifel.
Meinung
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