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Landesinnungsverband Fleischerhandwerk bedauert Rücktritt Schlagbauers

Nach dem überraschenden Rücktritt von Georg Schlagbauer hat sich der Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk zu Wort gemeldet. Die Fleischer und Metzger bedauern den Abtritt ihres langjährigen Landesinnungsmeisters.

Der Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk hat den Rücktritt des langjährigen Landesinnungsmeisters Georg Schlagbauer bedauert. Schlagbauer habe sich um den Landesinnungsverband in seiner Amtszeit große Verdienste erworben, hieß es in einer Pressemitteilung.

Der Landesinnungsverband bleibe aber auch ohne Schlagbauer in der Lage, seine Betriebe wirkungsvoll zu vertreten. Die Funktionsfähigkeit sei nicht beeinträchtigt. Die Aufgaben des Landesinnungsmeisters übernimmt bis auf Weiteres der gewählte, stellvertretende Landesinnungsmeister Konrad Ammon jun. Weiter hieß es in der Pressemitteilung: „Der Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk wünscht Georg Schlagbauer die Kraft, um diese Krise durchzustehen und seine persönlichen Angelegenheiten zu ordnen.“

Alle Ämter aufgegeben

Der Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk ist die Dachorganisation der Fleischer-/Metzger-Innungen des Freistaates. Mit 61 Innungen und etwa 1.800 Mitgliedsbetrieben vertritt der Verband die Interessen der handwerklichen Familienbetriebe.

Georg Schlagbauer war am Donnerstag aus persönlichen Gründen von allen Ämtern zurückgetreten. Er hatte mehrere wichtige Ämter in der Handwerkspolitik inne und war zudem in der Münchner Politik aktiv. So stand er neben dem Amt des Präsidenten des Bayerischen Handwerkstags als Präsident an der Spitze der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Der CSU-Politiker saß zudem seit 2008 im Stadtrat und war seit 2014 Wiesn-Stadtrat. dhz

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